Zusammenfassung von Center-Organisation

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Center-Organisation Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Praktische Beispiele
  • Für Experten

Rezension

Die althergebrachte Zentralabteilung ist tot - es lebe das Center. Dabei handelt es sich um eine schlanke und flexible Abteilung des Unternehmens, die bereichsübergreifende Spezialaufgaben erfüllt und entweder planend, leitend oder unterstützend in die Leistungserstellung eingreift. Die Herausgeber versammeln in ihrem Buch mehrere Fachbeiträge zu dem offensichtlich noch nicht besonders gut dokumentierten Thema. Ausführliche Fallbeispiele namhafter Unternehmen füllen die meisten Seiten. Erkennbar wendet sich das Buch nur an Fachleute: Eine verständliche, allgemeine Einführung oder ein Glossar mit Fachbegriffen sucht man vergeblich. Der Stil vieler Beiträge - komplizierte Schachtelsätze, Redundanzen, englische Bubble-Words - ist nicht wirklich leserfreundlich. Schade, zumal das Thema für alle interessant ist, die sich mit Strategie und Organisationsentwicklung befassen. getAbstract empfiehlt das Buch Managern größerer Unternehmen, bei denen der Umbau ihrer Zentralbereiche auf der Agenda steht.

Über die Autoren

Prof. Dr. Axel v. Werder besetzt seit 1993 den Lehrstuhl für Organisation und Unternehmensführung an der TU Berlin. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Organization Science und Leiter des Arbeitskreises Organisation der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harald Stöber trat nach einer wissenschaftlichen Tätigkeit an der RWTH Aachen 1982 in die Mannesmann AG ein. Im Mai 1997 erfolgte die Berufung in den Vorstand der Arcor AG & Co. KG, deren Vorsitz er zum 1. Juli 1997 übernahm.

 

Zusammenfassung

Center-Organisation und klassische Zentralabteilung

Verschlankung war das Credo der Organisationsentwicklung in den 90er Jahren: Zentralabteilungen wurden immer weiter reduziert und dafür immer mehr Kompetenzen an operative Spezialabteilungen verlagert. Der Hintergrund: Man wollte "näher am Markt" sein und betrachtete die Zentralabteilungen als aufgeblähte "Wasserköpfe" der Organisation. Doch dieses Urteil wandelt sich zusehends: Heute will man die Synergiepotenziale ausschöpfen, die die Zentralbereiche (so genannte Center-Organisationen, analog zu den Profit-Centern der Geschäftsbereiche) bieten: Bereichsübergreifend übernehmen sie wichtige Aufgaben. Center können z. B. für die Bereiche Customer Care, Human Resources oder Informationstechnologie entstehen. Es kommt zu Leistungsflüssen zwischen dem Center und den anderen Abteilungen des Unternehmens. Sofern sich genügend Center-Aufgaben finden lassen, sind Volumen-, Leistungs- und Kostenvorteile das Ergebnis. Entscheidend ist, dass die Center, anders als früher viele Zentralabteilungen, weitestgehend selbst leistungsverantwortlich sind und ihre Leistung auch regelmäßig evaluiert wird.

Eine Abteilung, die auf bestimmte...


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