Zusammenfassung von Change by Design

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Change by Design Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Nicht jeder ist ein geborener Designer. Die Prinzipien und Denkstrukturen aber, die hinter gutem Design stehen, die kann sich jeder zu eigen machen. Tim Brown, CEO der Designagentur Ideo, die unter anderem an der Entwicklung des iPhones beteiligt war, beschreibt anhand konkreter Arbeitsbeispiele, wie „Design Thinking“ funktioniert. Wie der Begriff suggeriert, führt dieser Ansatz weit über das eigentliche Design von Dingen hinaus – laut Brown kann er tiefgreifende Veränderungen im persönlichen Leben, in Unternehmen und sogar in globalen Zusammenhängen bewirken. Brown ruft engagiert und überzeugend dazu auf, Kreativität nicht zu unterdrücken und das Potenzial von Partizipation und Teamarbeit zu nutzen. „Wir alle sind klüger als jeder Einzelne von uns“, so das Credo von Ideo. getAbstract empfiehlt das Buch nicht in erster Linie Designern – die werden mit Browns Gedanken schon vertraut sein –, sondern allen Produktmanagern und Führungskräften, die in ihrem Unternehmen für Entwicklung und Innovation verantwortlich sind.

Über den Autor

Tim Brown ist CEO und Präsident der internationalen Design- und Innovationsberatung Ideo. Sein Unternehmen war maßgeblich an der Entwicklung des iPods und des iPhones beteiligt. Brown gehört zu den renommiertesten Vertretern des Design-Thinking-Ansatzes.

 

Zusammenfassung

Eine neue Denkweise

„Design Thinking“ oder Designdenken ist eine Denk- und Arbeitsmethode, die sich die Arbeitsprinzipien von Designern zunutze macht und auf größere Zusammenhänge überträgt. So entstehen innovative Produkte, Ideen und Strategien. Design Thinking spricht nicht von Problemen, sondern von Projekten. Diese entwickeln sich in den „drei Räumen der Innovation“: Inspiration, Ideenbildung und Umsetzung. Ein möglichst klar formulierter Auftrag bestimmt den Rahmen, sollte jedoch genügend Spielraum für Zufälle und nicht Kalkulierbares lassen. Design Thinking erfordert Experimentierfreiheit und den Willen zur Zusammenarbeit. Als Organisationsstruktur empfehlen sich Netzwerke kleiner Teams. Eine bedeutende Rolle spielt die Arbeitsumgebung. Es muss Projekträume geben, die Kreativität freisetzen, ungewohnte Denkweisen fördern und ausreichend Platz für inspirierende Materialien bieten. Gutes Design beschränkt sich nie allein auf die Formgebung, und es sollte nicht den Designern vorbehalten bleiben. Vielmehr sollte Designdenken von allen Menschen praktiziert werden und alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringen. Dabei sind folgende Punkte entscheidend:

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