Zusammenfassung von Chefsache Empowerment

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Chefsache Empowerment Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

6 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Bei der Lektüre dieses Buches spürt man sofort, dass Torsten Osthus ein Vollblutunternehmer ist, so wie etwa Stefan Raab ein Vollblutentertainer: Beide agieren selbst in der Arena und sind mit eigenem Einsatz ganz bei der Sache, statt nur Ansagen zu machen. Osthus’ Aussagen und Ratschläge wirken glaubhaft und praxiserprobt. Der Autor zeigt sich in seinem Buch als dynamisch agierender und zugleich reflektierender, zu Selbstkritik fähiger Mensch. Sein Buch ist sehr persönlich, die Leseransprache direkt. Es handelt sich daher auch nicht um ein weiteres Führungs-Rezeptbuch, sondern um einen Erfahrungsbericht mit klaren Schlussfolgerungen und deutlichen Positionen. Eine Herangehensweise, die getAbstract wärmstens empfehlen kann.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was gute von schlechter Mitarbeiterführung unterscheidet und
  • wie Sie Mitarbeiter in die Lage versetzen, sich selbst zu führen.
 

Über den Autor

Torsten Osthus ist Inhaber und Geschäftsführer der Osthus GmbH, eines Softwaredienstleisters für IT-Lösungen vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung. Schon seit er Maschinenbau studierte, befasst sich Osthus mit Systemtheorie und Kybernetik. Außerdem bietet er Seminare und Workshops zu seinem Führungssystem an.

 

Zusammenfassung

Die alte Schule

Solange Unternehmen überschaubar sind, versuchen Chefs alles im Blick zu behalten und greifen im Notfall auch ein, wenn ein Mitarbeiter zu scheitern droht. Besonders wenn viel auf dem Spiel steht, eine wichtige Kundenbeziehung etwa, muss ein Chef natürlich eingreifen. Dann erhebt sich oft die Frage, warum ein eigentlich fachlich kompetenter Mitarbeiter versagt hat. Die Antwort lautet: weil ihm der Überblick und das Verantwortungsgefühl für das Ganze fehlen.

Das Delegieren von Aufgaben ist eine Führungsfunktion. Die Praxis zeigt, wie schwierig es ist, es so zu machen, dass es hundertprozentig gelingt. Die alte Schule des autoritären Führungsstils weist folgende bekannte Merkmale auf:

  • Der Chef überträgt keine echte Aufgabe, sondern begnügt sich damit, lästige Arbeit einfach wegzudelegieren.
  • Die Mitarbeiter werden über die Ziele im Unklaren gelassen; Feedback fehlt.
  • Statt Mitarbeiter einzubinden, wird Druck aufgebaut oder vorhandener Druck weitergegeben.
  • Läuft etwas schief, sucht der Chef den Sündenbock unter den Mitarbeitern.
  • Mitarbeiter fühlen sich angesichts unselbstständig abzuarbeitender Häppchen frustriert...

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