Zusammenfassung von China – der bessere Kapitalismus

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China – der bessere Kapitalismus Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

China hat hierzulande ein negatives Image. Doch wenn man die Welt einmal durch die chinesische Brille betrachtet, sehen viele Dinge ganz anders aus. Loretta Napoleoni bietet einen erhellenden Perspektivwechsel: Sie erklärt die Erfolge und die positiven Aspekte des chinesischen Systems und legt die Defizite westlicher Gesellschaften offen – und das ebenso kenntnisreich wie fundiert. Allerdings ist Napoleonis Chinabild streckenweise ein wenig zu positiv, was aber als Gegengewicht zur gängigen Berichterstattung vertretbar ist. Für eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen China eine unverzichtbare Lektüre, die viele neue Einsichten liefert und das geheimnisvolle Land der Mitte ein wenig entzaubert. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die einen neuen Blick auf China werfen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • worauf Chinas Aufstieg beruht,
  • warum das Land die westliche Demokratie nicht will und
  • wo unsere Defizite liegen.
 

Über die Autorin

Loretta Napoleoni ist Ökonomin, Journalistin und Kommentatorin für führende italienische, französische, spanische und andere internationale Medien. Außerdem berät sie Banken, internationale Organisationen und Regierungen.

 

Zusammenfassung

Chinas Wende

Das chinesische Wirtschaftswunder hat seine Wurzeln in den späten 1970er Jahren. Damals machte das bitterarme kommunistische China erste Schritte in Richtung Kapitalismus, um die völlig marode Wirtschaft anzukurbeln und das Land zu modernisieren. Einer der wichtigsten Punkte dabei war die Einführung der Freizügigkeit für Arbeitskräfte. Diese waren vorher fest als Land- oder Stadtbewohner klassifiziert und standortgebunden. Nach der Aufhebung dieses Zustands kam es zu einer enormen Binnenmigration von Wanderarbeitern aus den Dörfern in die großen Städte. Auch noch 2008 versuchten 200 Millionen Chinesen so ihr Glück. Ein weiterer Schritt war 1978 die Einrichtung so genannter Sonderwirtschaftszonen, die ein Wirtschaften im kapitalistischen Stil erlaubten. Inzwischen machen die Einnahmen aus den verschiedenen Sonderwirtschaftszonen einen Großteil der staatlichen Einnahmen Chinas aus.

Die Kosten des Wachstums

Die ersten Investoren in diesen Zonen waren Auslandschinesen aus Taiwan, Hongkong und Südkorea, später kamen auch Europäer und Amerikaner hinzu. Die schnellen Erfolge gaben den Investoren Recht; entsprechend dreist setzten sie sich über...


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