Zusammenfassung von China: Der nächste Horizont

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China: Der nächste Horizont Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

China wird von vielen Unternehmern als Eldorado betrachtet. Ganz so stimmt das natürlich nicht. Wie es um das Land und seine Wirtschaft wirklich steht, verrät dieses Buch. Da die Autoren vor Ort gearbeitet haben, wissen sie, wovon sie sprechen. Die vielen Details vermitteln dem Leser einen umfassenden und aktuellen Ein- und Überblick zum Thema. Dabei räumen die Autoren auch mit gängigen Vorurteilen auf – beispielsweise, dass China nicht innovativ sei. Eine etwas schlüssigere Struktur hätte dem Buch zwar gutgetan, dafür sind die zahlreichen Infoboxen, Diagramme, Abbildungen und Tabellen ein Gewinn. Sie lockern den zuweilen etwas zähflüssigen Text auf, untermauern die Aussagen oder fassen einfach zusammen. Wer in China Geld anlegen oder in Unternehmen investieren möchte, kommt auf seine Kosten. Das Buch ist ein guter Kompass und sollte zur Entscheidungsfindung für Aktivitäten in China unbedingt herangezogen werden. getAbstract empfiehlt es darum allen professionellen Investoren, aber auch privaten Anlegern.

Über die Autoren

Joachim Rudolf arbeitet seit 2005 in China, unter anderem bei Cathay Industrial Biotech Ltd. in Shanghai und seit 2015 als Geschäftsführer des Beratungsunternehmens ChinaIntelligence. Elisabeth Tester, Autorin und Mitgründerin von ChinaIntelligence, lebte von 2012 bis 2015 als Chinakorrespondentin von Finanz und Wirtschaft in Shanghai.

 

Zusammenfassung

Aktuelle Lage im Reich der Mitte

China erlebt derzeit einen starken Wandel. War das Wachstum bislang überwiegend investitionsgetrieben, soll jetzt Konsum für steigende Zahlen sorgen. Damit will die Regierung die hohe Verschuldung des Landes stoppen. Mit einer Investitionsquote von 44 Prozent des Bruttoinlandsprodukts belegt China international einen der Spitzenplätze. Mit einer Konsumquote von 36 Prozent hinkt China dagegen anderen Ländern hinterher. Die chinesische Landwirtschaft ist unproduktiv, stellt aber mit 30 Prozent einen relativ hohen Beschäftigtenanteil. Der Industriesektor ist trotz hoher Investitionen in den letzten Jahren kaum gewachsen. Dagegen befindet sich der Dienstleistungssektor auf der Überholspur. 2015 steuerte er mehr als 50 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei.

Der Arbeitsmarkt wandelt sich ebenfalls: Zwar ist der staatliche Sektor noch immer der beliebteste Arbeitgeber wegen der guten Löhne, der Sozialleistungen und der Arbeitsplatzsicherheit, jedoch werden 90 Prozent der neuen Jobs in Städten im privaten Sektor geschaffen. Hoch qualifizierte Industriearbeiter und Fachkräfte für den Dienstleistungsbereich sind...


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