Zusammenfassung von Compliance Management in China

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Compliance Management in China Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

In China locken ein großer Markt und billige Arbeitskräfte, aber es lauern auch unzählige Rechtsfallen. Mit welchen Problemen Unternehmen rechnen müssen und wie sie sich mit einem Compliance-Programm schützen können, zeigt dieses Buch. Die Kapitel stammen von unterschiedlichen Autoren. Jeder davon ist Experte, entweder was China oder was Rechtliches anbelangt. Insofern fließen in die mal mehr, mal weniger angenehm zu lesenden Texte fundierte Praxiserfahrungen mit ein. Der Leser gewinnt so eine realitätsnahe Ahnung von dem, was ihn im Reich der Mitte erwartet. Aber wie es immer so ist, wenn mehrere Köche an einem Brei mitmischen, wird dieser dadurch nicht unbedingt besser. In diesem Fall beginnen die Einleitungen der einzelnen Kapitel häufig wieder beim Urschleim. Trotzdem birgt jedes Kapitel sehr nützliche Insidertipps. Für Unternehmer und Manager, die in China eine Tochterfirma oder ein Joint Venture gründen möchten bzw. bereits betreiben, ist das Buch ein Muss, findet getAbstract.

Über die Autoren

Bernd-Uwe Stucken hat sich als Partner der internationalen Rechtsanwaltssozietät Pinsent Mansons auf Restrukturierungen, Turnarounds und Krisenmanagement in China spezialisiert. Er lebt seit mehr als 25 Jahren in China. Dort arbeitet auch Philipp Senff als Leiter des Compliance- und Risikomanagement-Teams. Er lebt seit zwölf Jahren in China. Neben den beiden Herausgebern haben zehn weitere Autoren Beiträge geschrieben.

 

Zusammenfassung

Unberechenbare Rechtslage

Korruption hat in China eine lange Tradition. Spätestens seit Deng Xiaoping gesagt haben soll: „Reich zu werden ist ruhmreich“, halten vor allem chronisch unterbezahlte Regierungsbeamte gern die Hände auf. Und auch sonst lauern im Reich der Mitte zahlreiche rechtliche Fallen, die Manager westlicher Unternehmen schnell Kopf und Kragen kosten können. Laut Geschäftsklimaindex 2015 halten 57 Prozent der EU-Handelskammermitglieder die Rechtslage in China für unberechenbar.

Um die Wirtschaftskriminalität einzudämmen, hat die Kommunistische Partei im Oktober 2014 die Rechtsstaatlichkeit zum Kernthema erhoben. Dennoch fällt Betrug in China noch immer auf fruchtbaren Boden. Häufig fehlen einfach die Mittel oder auch das Wissen, um mit Wirtschaftskriminalität adäquat umzugehen. Gerichte sind rückständig, Richter schlecht ausgebildet. Wegen Sprachproblemen, schlechter Kenntnis des chinesischen Marktes und der lokalen Geschäftsgebaren sowie aufgrund von Fernmanagement fallen ausländische Unternehmen in China leicht kriminellen Machenschaften zum Opfer. So wurde beispielsweise Danones chinesische Tochterfirma Dumex beschuldigt, Medizinalbeamte vor Ort ...


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