Zusammenfassung von Corporate Diplomacy

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Corporate Diplomacy Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Unternehmen, und besonders die mächtigen unter ihnen, sind heute nicht mehr vor Anfeindungen gefeit. Von Verbrauchern, Nichtregierungsorganisationen, Politikern und den eigenen Mitarbeitern werden sie rund um die Uhr beobachtet. Sind erst einmal Gerüchte in der Welt, verbreiten sie sich im Internet- und Medienzeitalter mit rasanter Geschwindigkeit. Was oft fehlt, sind Frühwarnsysteme sowie eine offene Kommunikationspolitik, die im Stande ist, auch einander widerstrebende Ansprüche auszubalancieren. Dazu leistet der Ex-Politiker und Wissenschaftler Ulrich Steger Pionierarbeit. Er hat zahlreiche Auseinandersetzungen, Fallstudien und Zeitungsmeldungen zum Umgang der Unternehmen mit Anfeindungen analysiert. Steger verrät keine Patentrezepte, denn die kann es angesichts unterschiedlichster Situationen und unvorhersehbarer Entwicklungen ohnehin nicht geben. Er bietet aber zahlreiche praxisbezogene Anregungen, um mit den neuen Ansprüchen, die an die Unternehmen gestellt werden, souverän umzugehen. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Unternehmenslenkern und Kommunikationsverantwortlichen.

Über den Autor

Prof. Dr. Ulrich Steger promovierte 1975 in Wirtschaftswissenschaften. 1976 wurde er Abgeordneter des Deutschen Bundestages und 1984 hessischer Wirtschaftsminister. Seit 1987 unterrichtet er an diversen in- und ausländischen Universitäten Ökologie und Unternehmensführung. Seit 1995 lehrt er am IMD (Institute of Management Development) in Lausanne. Zudem ist er Vorsitzender und Mitglied mehrerer Aufsichtsräte.

 

Zusammenfassung

Die neue Verantwortung der Unternehmen

Früher waren die Machtverhältnisse klar strukturiert. Ein Unternehmen konnte beispielsweise das Aussehen ganzer Regionen bestimmen. Sowohl normale Arbeitsplätze als auch Managerposten blieben manchmal über Generationen „in der Familie“. Die Politik hatte eine ordnende Funktion. Doch im Zuge der die Grenzen aufweichenden Globalisierung sank das Gewicht herkömmlicher Politik, die Bedeutung der Nationalstaaten ging zurück. Von den Unternehmen als den mächtigsten Institutionen erwartet die Öffentlichkeit nun die Übernahme von Funktionen und Verantwortlichkeiten in den Bereichen Innovation, Umwelt und Soziales, die noch bis vor kurzem Aufgaben des Staates waren.

Das Topmanagement von heute muss sich den Erwartungen, die an die Unternehmen gerichtet werden, stellen. Denn kümmern sich Unternehmen zu wenig um diese „Nonmarket-Aspekte“, sehen sie über Interessen von gesellschaftlichen Gruppen und Nichtregierungsorganisationen hinweg, so dürfen sie sich über rufschädigende Medienberichte oder hartnäckige Boykottaufrufe nicht wundern.

Das Frühwarnsystem

Da es allemal besser ist, Krisen vorzubeugen als Krisen zu...


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