Zusammenfassung von Counter Strategies im globalen Wettbewerb

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Counter Strategies im globalen Wettbewerb Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Wissenschaftsbasiert

Rezension

Wenn westliche Technologieunternehmen den Fokus auf die Qualität ihrer Produkte legen, werden sie über kurz oder lang von neuen Wettbewerbern – etwa aus Asien – überholt. Die machen nämlich längst nicht mehr bloß auf billig, sondern nutzen die günstigeren Kostenstrukturen und die daraus resultierenden Profite, um die eigenen Produkte qualitativ weiterzuentwickeln. Was tun? Der ehemalige Berater und Technologieexperte Olaf Plötner weiß Rat: Er stellt zwei Gegenstrategien vor – eine auf der Kostenseite, eine im Servicebereich. Dabei verspricht er, weder zu allgemein gehaltene Aussagen zu machen noch zu unternehmensspezifisch zu werden. Dieses Versprechen hält er auch ein; wirklich neu sind die empfohlenen Strategien aber nicht. Immerhin gelingt Plötner ein guter Mix aus wissenschaftlicher Theorie und daraus gezogenen Lehren, die Praktikern eine Richtung vorgeben können. getAbstract empfiehlt das Buch allen Strategen und Produktentwicklern in B2B-Technologieunternehmen.

Über den Autor

Olaf Plötner leitet den Bereich Executive Education an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin, zuvor war er Berater bei Boston Consulting.

 

Zusammenfassung

Die neuen Konkurrenten

ZPMC aus Schanghai ist eines jener Unternehmen, die die neue Konkurrenz aus den Schwellenländern verkörpern: 1992 gegründet, hat es sich innerhalb weniger Jahre die Spitzenposition im weltweiten Markt für Containerkräne in Häfen erarbeitet und überdurchschnittliche Profite erwirtschaftet. Anfangs reisten die Manager von ZPMC durch die Welt, um die Anlagen, Prozesse und Probleme der potenziellen Abnehmer zu analysieren. Das gesammelte Know-how wurde dann in einem eigenen Technologiezentrum auf die Entwicklung neuer Produkte angewendet. Universitäten und ausländische Experten im Ruhestand unterstützten ZPMC dabei.

Im Gegensatz zu westlichen Firmen, die sich laut der damals aktuellen Managementliteratur auf ihre Kernkompetenzen konzentrierten, reduzierte ZPMC sukzessive die Abhängigkeit von Zulieferern und bot schließlich viele Leistungen entlang der Wertschöpfungskette an – von der Herstellung der Kräne über deren Transport bis hin zur Installation. Die Installation konnte vom Kunden auf Wunsch selbst überwacht werden, sodass ZPMC von ihm lernen konnte. Dieses Vorgehen und das tiefe chinesische Gehaltsniveau versetzten das Unternehmen in die ...


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