Zusammenfassung von Das Design Thinking Playbook

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Das Design Thinking Playbook Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar
  • Systematisch

Rezension

Sehr verspielt wirkt dieses „Playbook“ mit seinen unzähligen Skizzen und Illustrationen. Doch dahinter steckt ein ambitioniertes Projekt, das die traditionellen Methoden des noch recht jungen Design Thinking mit aktuellen Trends und zukünftigen Entwicklungen kombiniert. Die Vielfalt der Aspekte, Methoden und Möglichkeiten vermittelt zwar einen guten Überblick, lässt jedoch viele Ausführungen auch etwas oberflächlich wirken bzw. vage bleiben. Zur Umsetzung sind sie nicht konkret genug. Dennoch ist das Buch nützlich, denn es zeigt, welche Potenziale noch im Design Thinking stecken – insbesondere die Verknüpfung mit Big Data und Analytics sei hier erwähnt – und welche unternehmensinternen Hindernisse einer breiteren Anwendung im Weg stehen. Zudem bieten die liebevollen Skizzen viele Anregungen für die häufig geforderten Visualisierungen. getAbstract empfiehlt dieses Buch aufgrund seiner Themenbreite und seines weiten Horizonts allen Einsteigern ins Design Thinking ebenso wie erfahrenen Anwendern.

Über die Autoren

Michael Lewrick lehrt Design Thinking in Stanford und an anderen Universitäten. Patrick Link lehrt Produktmanagement an der Hochschule Luzern. Larry Leifer lehrt in Stanford und ist maßgeblich an der Verbreitung des Design Thinking beteiligt. Neben den drei Herausgebern haben noch weitere Autoren am Buch mitgewirkt.

 

Zusammenfassung

Virtuelle Nutzer: Personas

Design Thinking ist kein Selbstzweck. Es soll Ihnen helfen, Produkte und Leistungen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. Doch wer sind die Nutzer? Um eine konkrete Vorstellung von ihnen zu gewinnen, erstellen Sie Personas, virtuelle Personen. Ausgestattet mit Namen, Job, Lebenslauf, Angehörigen, Hobbys, Bedürfnissen, Sorgen, Zielen, Marotten und vielem mehr repräsentieren Personas die zukünftigen Nutzer. Sie sollen so real wie möglich gestaltet werden und ein Gesicht erhalten. Am besten zeichnen Sie jede Persona lebensgroß auf ein Plakat. Im Verlauf eines Projekts können Sie Details immer feiner herausarbeiten. Was macht die Persona? Wie sieht ihre Umgebung aus? Wie kommuniziert sie mit anderen? Welche Geräte benutzt sie dabei? Warum und wie wird sie Ihr Produkt nutzen? Wie können Sie den Nutzen Ihres Produkts verbessern? Indem Sie sich in die Persona hineinversetzen und Empathie für sie entwickeln, können Sie sich auch besser in die Bedürfnisse anderer potenzieller Nutzer hineindenken. Sie sollten allerdings immer wieder prüfen, ob Ihre Annahmen hinsichtlich der Nutzer plausibel sind und ob sie tatsächlich ...


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    D. B. vor 10 Monaten
    Das ist wie mit allen vermeintlich neuen Ansätzen und Methoden. 80% sind alter Wein in neuen Schläuchen. 10% sind abgewandelte aber im Grunde bekannte Ansätze. Und wenn ein neuer Ansatz, eine neue Methode wirklich gut ist, sind vielleicht 10% wirklich neu. Verkauft wird das Ganze allerdings mit dem Label "neu". Das war vor 25-30 Jahren auch schon so, als ich selbst glaubte das Tor zur großen Erkenntnis gefunden zu haben ("Business Re-Engineering"). Scheint ein Vorrecht der jungen Generation zu sein. Und muß wohl so sein, um Dynamik und Motivation hoch zu halten.