Zusammenfassung von Das Elite-Missverständnis

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Das Elite-Missverständnis Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die Elite, so hat man lange geglaubt, sind diejenigen, die möglichst perfekt die hochtrabenden Anforderungen der Personalverantwortlichen erfüllen, nutzenorientiert und normkonform. Dieses Buch eröffnet eine ganz andere Perspektive: Die Elite kommt nicht aus den Unis, betont Holger Rust, sie kommt aus den Unternehmen, nachdem sie sich dort in vielen Jahren bewährt hat. Sie ist nicht anwendungsorientiert, sondern pluralistisch ausgebildet und fühlt sich nicht nur den wirtschaftlichen, sondern ebenso den moralischen Grundsätzen verpflichtet. Der Autor untermauert seine Thesen mit spannenden Einblicken in die hochgelobten amerikanischen Universitäten, er scheut sich nicht, die hierzulande gängige Eliteförderung zu brandmarken, und ruft zur Rebellion gegen die allein selig machende Uniformität auf. getAbstract.com empfiehlt dieses hervorragend geschriebene Buch Führungskräften und Studierenden gleichermaßen, damit die wahre Elite künftig eine Chance hat.

Über den Autor

Holger Rust ist Professor für Sozialwissenschaften an der Universität Hannover, er hat sich mit über 25 Büchern einen Namen gemacht, darunter Zurück zur Vernunft. Rust ist auch als Berater in der Politik und in der Wirtschaft im In- und Ausland gefragt. Chefredaktionen von Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen hat er als Konzeptmanager unter die Arme gegriffen.

 

Zusammenfassung

Elite-Unis nach amerikanischem Vorbild

Es ist noch nicht lange, her da machte plötzlich ein neues Zauberwort für die Zukunft des Standorts Deutschland die Runde: Elite. Seit Januar 2004 turnt dieser Begriff durch die Politik, die Medien, die Vorstandsetagen der Unternehmen, wird im Mund geführt von Wissenschaftsexperten, Professoren und Studenten. Klar definiert allerdings ist der Begriff nicht; die Rede ist von "Exzellenzzentren" und "Forschungs-Clustern", ein "deutsches Harvard" soll entstehen. Die Frage bleibt, wie.

Es ja keineswegs so, dass Deutschland keine Elite hätte. Die scheint nur zunehmend an die Top-Forschungsstätten der USA abzuwandern, heißt es. Das klingt recht bedrohlich, ist aber mittlerweile relativiert, weil man festgestellt hat, dass 85 % der Wissensflüchtlinge nach ein paar Jahren brav wieder nach Deutschland zurückkehren. Aus privaten Gründen, aber auch weil man noch lange nicht zur traditionsverwurzelten US-Elite dazugehört, wenn man seine Zelte in Cambridge aufschlägt. Ob sich durch dieses Kommen und Gehen jedoch eine "Brain Circulation" entwickelt, bleibt abzuwarten. Und wenn die 15 %, die im Ausland bleiben, die Besten der Besten sind, ist...


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