Zusammenfassung von Das Ende der Behaglichkeit

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Das Ende der Behaglichkeit Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Meinungsstark

Rezension

Mit dem Boom der Nachkriegsjahre gelang den Deutschen ein beispielloser Aufstieg. Doch der erworbene Wohlstand machte die Eliten bald behäbig. Solche Trägheit ist kein guter Nährboden für Innovationen, warnt Michael Maier in Das Ende der Behaglichkeit. Er geht hart mit den Deutschen ins Gericht. Diese hätten das digitale Zeitalter verschlafen, während die USA mit Google und Co. mächtige neue Industriezweige aufbauten. Mit den neuen Technologien lässt sich nicht nur die Überwachung der Bürger, sondern auch moderne Kriegstechnik optimieren, zum Einsatz in realen, digitalen oder Wirtschaftskriegen. Das Buch stellt durchaus bedenkenswerte Zusammenhänge her. Allerdings neigt Maier in seinem Enthüllungsgestus teils zum Alarmismus. Vielen seiner Analysen haftet der Geruch von Verschwörungstheorien an – etwa, wo er den deutschen Medien unterstellt, sie hätten sich in der Ukrainekrise als Propagandainstrument einspannen lassen und durch einseitige Berichterstattung Sanktionen gegen Russland zu legitimieren versucht. getAbstract empfiehlt das Buch dennoch allen, die angesichts einer volatilen Weltlage an sinnstiftenden Deutungen des Geschehens interessiert sind.

Über den Autor

Michael Maier ist Journalist und Herausgeber der Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Als Chefredakteur schrieb er unter anderem für die Berliner Zeitung und den Stern. Er verfasste auch Die Plünderung der Welt und Die ersten Tage der Zukunft.

 

Zusammenfassung

Ausgangslage

Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung. Das Internet hat Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verändert. Die nächste Stufe in dieser Entwicklung wird das sogenannte Internet der Dinge sein, bei dem Gegenstände unseres Alltags mit dem Netz verbunden werden. Selbstfahrende Autos etwa sollen uns künftig das Leben erleichtern. Die industriell-technologische Revolution macht’s möglich. Während Amerika die Zeichen der Zeit längst erkannt hat und mit innovativen Firmen wie Apple, Facebook oder Google globale Trends setzt, hat Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen das Nachsehen. Hierzulande überwiegt allzu oft ängstliche Skepsis gegenüber den neuen Technologien. Von den alteingesessenen Industrien, die am meisten zu verlieren haben, werden diese Ängste noch zusätzlich geschürt. Darüber hinaus betreiben deutsche Eliten seit Jahren vor allem Wohlstandssicherung und investieren nur höchst unzureichend in dringend notwendige Erneuerung. Die Behaglichkeit geht nun aber einem raschen Ende entgegen: Nicht nur massive wirtschaftliche Umwälzungen sind zu erwarten, auch rütteln kriegerische Auseinandersetzungen an der bestehenden Weltordnung. Was bisher...


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