Zusammenfassung von Das Ende der Globalisierung

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Das Ende der Globalisierung Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Gleich auf den ersten Seiten gesagt zu bekommen, die meisten Menschen seien gedankenlose Idioten und ermöglichten dadurch die ungebremste Globalisierung, schafft zunächst ein etwas angespanntes Verhältnis zwischen Leser und Autoren – trotz des Einschubs, dass der Leser natürlich die berühmte Ausnahme von der Regel darstelle, weil er intelligent genug sei, sich mit diesem Buch zu befassen. Die schroffe und provokante Herangehensweise ist gewollt, um aufzurütteln, sagen die Autoren. Aber ob das nicht auch etwas netter geht? Immerhin, wer die Beleidigungen verkraften kann und trotzdem weiterliest, wird für sein dickes Fell belohnt. Mit viel Verve zeigen Joppe und Ganowski, dass Globalisierung ohne Intelligenz schädlich ist und dass jeder Einzelne seinen Beitrag zu einem besseren Leben leisten kann und muss. Allerdings wären unter dem Strich etwas weniger Leidenschaft gepaart mit mehr auf Fakten basierender Sachlichkeit besser gewesen. Nicht jedes Billig-T-Shirt beispielsweise fällt gleich nach der ersten Wäsche auseinander. Dieser Kritik zum Trotz macht es großen Spaß, zu sehen, wie die Autoren das ernste Thema aufbereiten. getAbstract empfiehlt das Buch vor allem Einkäufern und Investitionsverantwortlichen sowie allen, die zu mehr Nachhaltigkeit bei der Globalisierung beitragen wollen.

Über die Autoren

Johanna Joppe und Christian Ganowski entwickeln strategische Steuerungssysteme für Unternehmen. Sie führen die Firma Memconsult, eine Beratungsgesellschaft für Risikomanagement und intelligente Managementsysteme. Joppe und Ganowski veröffentlichen außerdem regelmäßig gemeinsam Fachartikel und -bücher, u. a. Die Outsourcing-Falle, Umsatz steigern – jetzt! und Kosten senken – jetzt!

 

Zusammenfassung

Absurde Globalisierung

Die Globalisierung existiert nur deswegen noch, weil so viele Menschen ihre Augen vor dem verschließen, was sie wirklich ist: eine riesige Transportmaschinerie zulasten von Mensch und Umwelt. Nicht nur die Produkte, die über den gesamten Erdball verschifft, gefahren und geflogen werden, sind in ständiger Bewegung, sondern auch der Arbeitsmarkt. Unternehmen verschieben Jobs aus den Industrieländern dorthin, wo Arbeitskräfte für einen Bruchteil westlicher Gehälter arbeiten müssen, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Der globalisierte Mensch konsumiert das Gut nicht mehr dort, wo es produziert wird. Unternehmen zahlen Löhne und Gehälter nicht mehr an den Orten, wo ihre Absatzmärkte sind. Die Globalisierung schafft keineswegs mehr Werte, es wird nicht mehr produziert, nur mehr transportiert, und dies zulasten der Umwelt. Woran die Globalisierung vor allem krankt, ist der gedankenlose Umgang mit ihr, und zwar vonseiten der Unternehmen ebenso wie der Verbraucher. Letztere kaufen Äpfel aus Neuseeland und wissen nicht, dass ein neuseeländischer Apfel 27 % mehr Energie verbraucht als ein deutscher.

Globalisierung ist kein Schicksal...


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