Zusammenfassung von Das Ende des Scheins

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Das Ende des Scheins Buchzusammenfassung
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10 Stil


Rezension

Wertschöpfung pervers: Wer einer Rezession durch das Anwerfen der Notenpresse beikommen will, bekämpft Feuer mit Feuer, sagt der langjährige Portfoliomanager Detlev S. Schlichter. Das auf den Markt geworfene Geld sorgt für Irritation, heizt die Inflation an und benachteiligt alle, die erst verzögert davon profitieren können. Zugleich protegiert diese Politik das Bankenwesen, denn es kann seine vorübergehend angeschwollene Kaufkraft voll nutzen. Trotzdem wird der Fall westlicher Wirtschaften seit Jahrzehnten mit Geldpolstern abgedämpft, dringend notwendige Korrekturen unterbleiben, und das Vertrauen in die Papierwährung schwindet. Wird Schlichter, ein flammender Advokat der Österreichischen Ökonomenschule, mit seinem Untergangsszenario Recht behalten? Jedenfalls hat er den Mut, Dinge zu sagen, die man lieber nicht hören will, und das Schreibtalent, sie so zu vermitteln, dass man trotzdem nicht weghört. getAbstract empfiehlt seine Streitschrift allen, die dem finanzpolitischen Mainstream nicht blind vertrauen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • worin sich ein Papiergeldsystem von einem Warengeldsystem unterscheidet,
  • warum Papiergeldsysteme bisher immer gescheitert sind und
  • warum Autor Detlev S. Schlichter staatliche Interventionspolitik für falsch hält.
 

Über den Autor

Detlev S. Schlichter hat 19 Jahre für J. P. Morgan, Merrill Lynch und Western Asset Management gearbeitet, bevor er 2009 eine leitende Position als Portfoliomanager aufgab, um dieses Buch zu schreiben. Die englische Ausgabe erhielt 2012 den getAbstract International Book Award.

 

Zusammenfassung

Elastisches Geld

Für Jahrtausende war Geld – Gold- oder Silbermünzen – tatsächlich etwas wert. Dann erfand der Finanzsektor das „elastische“ Papiergeld, anfangs noch eine Quittung für im Tresor verborgenes Vermögen, aber seit Jahrzehnten nichts weiter als eine Chimäre, die ihre Vitalität ausschließlich aus der Vorstellungskraft der Konsumenten zieht. Wem nützt dieses virtuelle Geld, auch Fiatgeld genannt? Angeblich uns allen. Doch bei näherer Betrachtung drängen sich zahlreiche Unstimmigkeiten auf.

Die Abkehr vom Goldstandard erfolgte in der Hoffnung, durch unbeschränkte Geldschöpfung das Auf und Ab von Konjunkturzyklen zu mildern, wenn nicht sogar abschaffen zu können. Bei fehlendem Kapital würde man einfach neues ausgeben, also die Notenpresse anwerfen. Die Zentralbanken haben dieses Instrument zur Steuerung der Wirtschaft immer exzessiver genutzt und für eine Geldschwemme gesorgt, die selbst in Krisenzeiten Investitionen möglich machte.

Papierwährung verursacht Krisen

Die Geschichte lehrt, dass ein Überangebot von Papiergeld ohne Deckung früher oder später zu einem Crash führen muss. Das probate, aber verheerende Gegenmittel: Noch mehr Geld...


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