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Das geopolitische Risiko

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Das geopolitische Risiko

Unternehmen in der neuen Weltordnung

Campus,

15 Minuten Lesezeit
5 Stunden gespart
8 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Sich als Manager nicht für Politik zu interessieren, ist heute betriebswirtschaftlich riskant.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Überblick
  • Praktische Beispiele
  • Insiderwissen

Rezension

Kaum jemand ist so vom Ausland abhängig wie deutsche Mittelständler – und doch beschäftigt sich dort kaum jemand mit globalen, potenziell geschäftsgefährdenden Trends wie geopolitischen Machtkämpfen, neuen Technologien oder den Anforderungen nachhaltigen Wirtschaftens. Dies alles unter „Geopolitik“ zu behandeln, erweitert den Begriff zwar deutlich, bildet aber die Komplexität der heutigen Welt ab. Dass im Buch ab und an das Angebot von Beratungsdienstleistungen durchschimmert, schmälert nicht den Wert der Lektüre, sondern entspricht dem Erfahrungshorizont der Autorin und des Autors.

Zusammenfassung

Bereiten Sie sich mit Szenarien auf politische und soziale Entwicklungen vor.

Führungskräfte sind heute schlecht beraten, wenn sie sich nicht für Politik interessieren. Es genügt längst nicht mehr, Entscheidungen rein betriebswirtschaftlich zu begründen. Unternehmerisches Handeln wird immer häufiger von außen- und sicherheitspolitischen Entwicklungen tangiert, seien es internationale Sanktionen, unterbrochene Lieferketten, Debatten über Nachhaltigkeit und Menschenrechte oder soziale Phänomene wie eine größere Sensibilität für Sprache. 

Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Was sich aber mit Blick auf die nahe Zukunft absehen lässt, sind verschiedene mögliche Szenarien. Können Sie diese beeinflussen oder müssen Sie sie hinnehmen? Wovon würde Ihr Unternehmen betroffen sein? Wie reagieren Sie zum Beispiel auf den Klimawandel? Drohen aufgrund von Handelskonflikten Lieferengpässe und Produktionseinschränkungen? Spiegelt Ihre Personalpolitik die gesellschaftlichen Bedürfnisse wider? Was, wenn Ihre Marke wegen des Fehlverhaltens eines fernen Zulieferers ins Visier von Menschenrechtsaktivisten gerät?

Eine solche Was-wäre-wenn-Sicht...

Über die Autoren

Katrin Suder war Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium und leitete den Digitalrat der Bundesregierung. Sie ist Partnerin beim Beratungsunternehmen Macro Advisory Partners. Jan F. Kallmorgen ist Gründer des Beratungsunternehmens Berlin Global Advisors.


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