Zusammenfassung von Das Glück der Unerreichbarkeit

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Das Glück der Unerreichbarkeit Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

5 Innovationsgrad

10 Stil


Rezension

Miriam Meckel ist am Puls der Zeit. In diesem Buch bringt die Kommunikationswissenschaftlerin auf den Punkt, was Führungskräfte derzeit bewegt: die Versklavung durch die moderne Informationstechnologie. In einer packenden Analyse zeigt sie, wie wir uns fast widerstandslos dem Diktat der Technik unterwerfen und an unseren privaten wie beruflichen Bedürfnissen vorbeileben. Meckel ist gleichermaßen witzig wie engagiert: Mit humorigen Beispielen aus ihrem eigenen Kommunikationsalltag hält sie den Lesern den Spiegel vor, bemüht sich aber auch redlich, Auswege aus der totalen Abhängigkeit aufzuzeigen. Ihre angenehm leichte Schreibe hat einen einzigen Makel: Sie bleibt bisweilen an der Oberfläche. Die Frage, weshalb wir uns so leichtfertig von der Technik versklaven lassen, wird ebenso wenig beantwortet wie jene nach dem Grund, der uns das eigentlich einfache Abschalten so schwer macht. Trotzdem: Das Buch bietet nicht nur Anregungen zum Bessermachen, sondern hält durch seine Kurzweiligkeit vom ständigen Schielen auf den BlackBerry ab. Ein Muss für alle Unternehmer und Manager, die sich von der modernen Informationstechnologie stranguliert fühlen, meint getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Auswirkungen die Informationstechnologie auf unser Kommunikationsverhalten hat,
  • wie wir uns von der Technik abhängig machen und
  • wie wir unsere Freiheit und Lebensqualität wiedergewinnen.
 

Über die Autorin

Miriam Meckel ist Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen und leitet dort als geschäftsführende Direktorin das Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement. Daneben ist sie als Journalistin tätig und moderiert u. a. für den Nachrichtensender n-tv eine wirtschaftspolitische Talksendung.

 

Zusammenfassung

Leben im Onlinemodus

Das Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts scheint von einem bestimmten Phänomen geprägt zu sein: der Gleichzeitigkeit. Dass die Menschen eins nach dem anderen erledigen, sich Zeit nehmen für Aktivitäten wie beispielsweise den Einkauf, das Umsetzen von Projekten oder den Austausch mit anderen, ist vorbei. Die Speerspitzen der modernen Technik, das Internet, der Mobilfunk oder der BlackBerry, befähigen uns scheinbar, alles gleichzeitig abzuwickeln und aus einem bislang nie vorstellbaren Reservoir an Möglichkeiten zu schöpfen. Da werden auf dem Weg zum Supermarkt Kundengespräche geführt, in der U-Bahn E-Mails der Kollegen beantwortet, auf dem Flughafen per Telefonkonferenz wichtige Geschäftsentscheidungen getroffen oder im Café mit Freunden der neueste Klatsch gesimst. Mit jedem überall auf der Welt jederzeit vernetzt sein: So lautet offenbar das allgemeine Lebensmotto.

Doch das Leben im ständigen Onlinemodus hat nicht nur Vorzüge. Es macht die Menschen zunehmend zu Sklaven der Technik. Ein Klingeln oder ein Piepsen – und schon reagieren sie wie der Pawlow’sche Hund reflexartig mit hektischem Eintippen auf die jeweilige Tastatur. ...


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