Zusammenfassung von Das Internet muss weg

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Das Internet muss weg Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

10 Stil


Rezension

Es war die Initialzündung für das Social-Media-Zeitalter: 2007 erfand Justin Rosenstein für Facebook den Like-Button, um damit – wie er glaubte – „ein bisschen Positivität“ durchs Netz zu senden. Heute gehört er zur wachsenden Gruppe trockener Onlinesüchtiger, die ihre Endgeräte mit Kindersicherungs-Software ausstatten, um nicht rückfällig zu werden. Auch der Blogger Schlecky Silberstein ist ein solcher Refusenik. Mit dem schonungslosen Blick eines Ex-Junkies entlarvt er die Tricks der Dealer, berichtet live vom Elend in der Szene und raubt seinen Lesern jede Illusion, sich dem Zugriff der Datenkraken entziehen zu können. Zwar präsentiert er viel Altbekanntes und absichtlich keine Lösungen. Doch seine Stärke liegt in der Authentizität: Hier schreibt jemand, der zu Recherchezwecken eine eigene Fake-News-Seite bastelte und sich durch den stinkenden Sumpf rechter Trollnetzwerke klickte. getAbstract empfiehlt das Buch vor allem Eltern, die wissen möchten, warum Instagram bei vielen Nutzern Angst und Unzufriedenheit verursacht, was es mit anonymen Foren wie 4Chan auf sich hat und wie sie ihrem Nachwuchs selbst ein besseres Vorbild sein können.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was im Internet alles schiefläuft,
  • wer davon profitiert und
  • wie Sie sich lebenswichtige Freiräume erkämpfen.
 

Über den Autor

Schlecky Silberstein ist ehemaliger Onlinewerber. Seit 2010 schreibt er in seinem gleichnamigen Blog über Comedy, Kunst und Webkultur. 

 

Zusammenfassung

Das Internet muss weg

Das Internet gehört abgeschafft. Und das sagt einer, der als Blogger seit vielen Jahren ganz gut damit verdient. Bei aller Polemik, die in dem Slogan „Das Internet muss weg“ steckt – von dem, was aus dem Netz geworden ist, kann man nur die Nase voll haben: eine gigantische Datensaug- und Verwertungsmaschine nämlich, der wir mit jedem Klick auf den Like-Button und mit jeder Interaktion im Netz Futter geben – und die uns im Gegenzug zu Abhängigen macht.


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    Guido Schlegel vor 7 Monaten
    ...definitiv lesenswert - leider...