Zusammenfassung von Das kollegial geführte Unternehmen

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Das kollegial geführte Unternehmen Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Mit dem kollegial geführten Unternehmen wird in diesem Buch eine weitere interessante Alternative zur hierarchischen Organisations- und Führungsform vorgestellt. Ähnlich wie Softwareunternehmer Arnold, der in Wir sind Chef seinen Weg zum selbstorganisierten Unternehmen beschreibt, haben auch hier die Autoren selbst ein Unternehmen in eine neue, ungewöhnliche Form transformiert. Sie liefern entsprechend viele eigene, praktische und umsetzbare Erfahrungen. Die übersichtliche und sinnvolle Struktur bietet dem eiligen Leser einen schnellen Überblick, der bei Bedarf vertieft werden kann. Und Vertiefen heißt hier, bis ins letzte Detail in die Materie einsteigen zu können. Jeder kann sich aus dem umfangreichen Inhalt genau das herauspicken, was ihn interessiert. Schließlich gibt es für das kollegial geführte Unternehmen kein Patentrezept. Zahlreiche Grafiken und Abbildungen helfen, den nicht immer ganz leicht verdaulichen Inhalt besser zu verstehen. Dank vieler Querverweise kann der Leser vielen Aussagen an anderen Stellen des Buches weiter auf den Grund gehen, ohne lange herumblättern zu müssen. Dass es Spaß macht, dieses Buch zu lesen, liegt neben der angenehmen Sprache auch an seiner ansprechenden Gestaltung. getAbstract empfiehlt es allen Führungskräften und Unternehmern wärmstens.

Über die Autoren

Die systemische Unternehmensberaterin Claudia Schröder startete als Mitgesellschafterin und Beirätin 2012 die Transformierung der Oose Innovative Informatik in ein kollegial geführtes Unternehmen. Bernd Oestereich, Oose-Gründer und danach mitarbeitender Mehrheitsgesellschafter, initiierte diese Reorganisation mit. Beide arbeiten heute im kollegial organisierten Beraternetzwerk next U.

 

Zusammenfassung

Kollegiale Führung im komplexen Umfeld

Unternehmen agieren heute in einem sehr komplexen Umfeld, Überraschungen sind mehr Regel als Ausnahme. Diese wachsende äußere Komplexität können Sie am besten durch innere Komplexität meistern. Unternehmen, die sich nach dem Prinzip der kollegialen Führung organisieren, sind dafür gut aufgestellt. Sie verteilen die Führung auf viele Mitarbeiter und diese können dank eigenverantwortlicher Entscheidungen auf überraschende Situationen schneller reagieren. Je mehr Mitarbeiter miteinander kommunizieren können, desto komplexer und dichter wird Ihr Unternehmen. Doch nicht in jeder Situation ist diese Führungsart effizient. Darum sollten Sie Ihr Unternehmen in die Lage versetzen, je nach Bedarf auch andere Führungsarten zu nutzen.

Wie gelingt der Übergang?

Die meisten Organisationen lassen sich nicht von heute auf morgen verändern. Darum empfiehlt sich die Strategie der vielen kleinen Schritte, so wie es die Biologie mit Vielfalt, Selektion und Erhaltung vormacht. Der Übergang zum Prinzip der kollegialen Führung sollte immer vom Firmeninhaber bzw. von der Führungsspitze ausgehen. Andernfalls würde diese Veränderung von der Belegschaft...


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    H. P. vor 3 Jahren
    Mir will nicht so recht klar werden, was es ändert, wenn die funktionale, regionale oder produktorientierte Arbeitsteilung in einem Unternehmen nicht in einer Baumstruktur, sondern in einer Struktur sich überlappender Kreise abgebildet wird. Entscheidend sind doch die Befugnisse eines Kreises und da wird genau so Hierarchie reproduziert wie bei einer Baumstruktur. Der eine Kreis hat mehr Macht als der andere. Wie sollte übrigens ansonsten die Führung einer größeren Organisation gelingen? Die Machtzentren hebeln sich sonst ja wechselseitig aus.