Zusammenfassung von Das Macht-Paradox

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Das Macht-Paradox Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Diktatoren haben eigentlich keine Macht. Wahre Macht bekommt nur verliehen, wer der Gemeinschaft dient, sagt der renommierte Psychologe Dacher Keltner, Professor an der Universität von Berkeley. Die Gemeinschaft dankt denjenigen ihrer Mitglieder, die ihr mehr geben als nehmen, mit Status und Anerkennung. Sie gewährt ihnen die Erlaubnis, Dinge zu bewegen und zu verändern. Doch nun wendet sich das Blatt, wenn nämlich einem Mächtigen seine Macht zu Kopf steigt und ihn charakterlich verändert. Keltner vergleicht das mit einem Unfall. Menschen, bei denen bestimmte Gehirnregionen verletzt wurden, zeigen dieselben Symptome: Überheblichkeit, Triebhaftigkeit und Verfall der Moral. Das Machtparadox lässt sich aber vermeiden, indem man sich ständig der Werte erinnert, denen man seine Macht zu verdanken hat. Keltners Ansatz ist fundiert, seine Erkenntnisse von großer Tragweite. Leider ist die deutsche Übersetzung mangelhaft und voller – teils grob sinnentstellender – Fehler. Dennoch empfiehlt getAbstract das Buch allen Führungskräften.

Über den Autor

Dacher Keltner lehrt Psychologie an der University of California in Berkeley und hat das Greater Good Science Center gegründet.

 

Zusammenfassung

Macht haben heißt, Einfluss nehmen zu können

Für den Florentiner Philosophen Niccolò Machiavelli war mächtig, wer ungestraft betrügen, Gewalt ausüben und grausam sein konnte. Machiavellis Definition ist aber veraltet. Gegen den Widerstand von solcherart Mächtigen wäre es nie gelungen, Sklaverei und Apartheid abzuschaffen und Bürgerrechte für Frauen- und Homosexuelle durchzusetzen. Macht wird also nicht ergriffen, sondern muss von der Gemeinschaft verliehen werden. Diese gibt einer Person Macht, die sich um das Gemeinwohl verdient macht. Macht haben heißt heute, auf Status und Ansehen der anderen Einfluss nehmen zu können.

Doch hier ergibt sich das Machtparadox: Kaum wurde jemandem Macht verliehen, steigt sie ihm zu Kopfe. Er setzt die Macht nur noch zur Erfüllung seiner eigenen, zunehmend triebhaften Wünsche ein. Plötzlich schaut er auf die anderen herab und rechtfertigt sein unethisches Handeln mit vermeintlicher Überlegenheit. Über kurz oder lang wird ihn jedoch die Gemeinschaft abstrafen, indem sie ihm die Macht wieder entzieht. Nur wenn er es schafft, seine Triebe im Zaum und den Fokus auf die Gemeinschaft zu halten, wird er seine Macht behalten. Folgende 20 ...


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