Zusammenfassung von Das Prinzip Selbstverantwortung

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Das Prinzip Selbstverantwortung Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Meckern, Nörgeln, Unzufriedenheit. Schuld sind natürlich die anderen: der unfähige Chef, die nervigen Kollegen, die Familie. Selbstverantwortung, die klare Entscheidung für die eigene Lebenssituation, ist Reinhard K. Sprengers Zauberwort, das Frustration in Motivation verwandeln soll. Das klingt gut und hilft sicher auch so manchem, dessen Perspektiven an einem langweiligen Arbeitsplatz so richtig grau und trübe sind, die längst fällige Änderung der Lebenssituation in Angriff zu nehmen – sei es, indem er versucht, das eigene Führungsverhalten zu ändern, oder indem er den Dienst quittiert. Doch ob wirklich jeder Mensch die dafür nötige Energie und Selbstreflexion aufbringt, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich hat in der Theorie jeder die Möglichkeit, sein Leben auf den Kopf zu stellen, etwa nach Australien abzuhauen. Die Praxis aber ist nicht so schwarz-weiß. getAbstract empfiehlt diesen im Jahr 1995 erstmals erschienenen Klassiker der Managementliteratur wegen der immer noch aktuellen Denkanstöße allen, die sich selbst und ihre Mitarbeiter zu mehr Zufriedenheit und besseren Leistungen führen wollen.

Über den Autor

Reinhard K. Sprenger ist ein international erfolgreicher Bestsellerautor. Er gehört zu den bekanntesten Managementberatern und Führungsexperten Deutschlands und berät viele namhafte internationale Konzerne sowie fast alle DAX-100-Unternehmen. Er hat unter anderem Radikal führen und Mythos Motivation verfasst.

 

Zusammenfassung

Opfermentalität statt Verantwortung

Bekanntlich sind engagierte, motivierte Arbeitskräfte unsere wichtigste Ressource. Umso erschreckender ist es, wie viele Menschen abgetaucht sind, ihren Job lustlos erledigen, Dienst nach Vorschrift machen. Verantwortung für das eigene Tun – Fehlanzeige. In vielen Unternehmen herrscht eine Opfermentalität: Verantwortlich sind immer die anderen, das Marketing, die Qualitätssicherung, die Personalabteilung, die da oben im Allgemeinen, der eigene Chef im Besonderen.

Dazu kommen die ständigen Umstrukturierungen und die immer kürzere Verweildauer von Führungskräften. Langfristige Planungen und Nachhaltigkeit haben Seltenheitswert. Manager denken in erster Linie an ihre Karriere und nicht an das Wohl des Unternehmens. So halten es auch die Angestellten: Heute hü, morgen hott, schon wieder ein Neuer vor der Nase, aber den überleben wir auch noch. Laufen die Dinge dann aus dem Ruder, holt man sich gern Berater ins Haus. Oder es gibt neue Vorschriften. Beliebt ist auch die Gründung von Projektgruppen oder Gremien, die das Thema so lange intensiv diskutieren, bis die Sache wegen der nächsten Restrukturierung im Sand verläuft.

Der ...


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