Zusammenfassung von Das Scrum-Prinzip

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Das Scrum-Prinzip Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Das Scrum-Prinzip, das Organisationen leistungsfähiger machen soll, basiert auf Selbstorganisation, auf Freiwilligkeit, auf wenigen klaren Regeln – und auf Zettelwirtschaft. Die etwas chaotisch wirkenden Stellwände mit den gelben Post-its, die nicht Eingeweihte schmunzeln lassen, sind eine ungemein kommunikationsstiftende Sache. Sie erlauben auch Außenseitern den schnellen Blick darauf, was im Scrum-Team gerade vor sich geht. Und sie zeigen, dass Digitalisierung und Virtualisierung natürliche Grenzen haben. Das sind nur einige wenige der vielen wertvollen Erkenntnisse aus dem Buch Das Scrum-Prinzip. Den Autoren ist die jahrzehntelange Erfahrung mit Teambildung und mit dem Management des Widerstands anzumerken. Der Text liest sich leicht, ist stellenweise sogar unterhaltsam. Ob das Handbuch ausreicht, um aus dem Stegreif ein Scrum-Team aufzubauen und anzuleiten, darf indes bezweifelt werden. Doch es eignet sich als Eskorte für angehende Scrum-Master oder für Manager, die mit solchen zusammenarbeiten. Und auch wer sich nur mal gründlich über das Thema informieren möchte, ist gut bedient. getAbstract empfiehlt das Buch allen wärmstens, die mehr aus ihren Post-it-Vorräten machen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welchen Prinzipien Scrum folgt,
  • wie Sie Scrum in Ihrem Unternehmen einführen und
  • wie Sie mit Widerständen umgehen.
 

Über die Autoren

Boris Gloger kam 2002 bei der österreichischen Telekomfirma One mit Scrum in Berührung. Kurz darauf wurde er erster Certified Scrum-Trainer, heute arbeitet er als Berater für wechselnde Auftraggeber. Jürgen Margetich hat sich als Berater von Banken sowie Software- und Telekomfirmen speziell im Bereich der Prozessoptimierung bei der Produktentwicklung einen Namen gemacht.

 

Zusammenfassung

Mit Einfachheit gegen die Komplexität

Warum fällt uns Wandel so schwer? Weil er buchstäblich wehtut: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unser Gehirn darauf programmiert ist, einen fest definierten Anteil Glückshormone zu halten. Sinkt der Spiegel, verursacht das buchstäblich Schmerzen. Ein neuer Weg, die Schmerzen bei Veränderungsprozessen in Grenzen zu halten, ist Scrum. Dabei handelt es sich nicht um ein Tool oder Managementrezept, das einmal angewandt und dann wieder vergessen wird. Es einzusetzen, bedeutet, eine klassische Organisation so zu verändern, dass sie agil wird: Das heißt, Prozesse werden in kleine Schritte zerlegt, die nacheinander angegangen werden; so können in regelmäßiger Rückschau noch während der Entwicklung Korrekturen gemacht werden. Agilität ist nicht einfach ein Attribut der Corporate Identity, sondern eine Einstellung Kunden, dem Unternehmen und sich selbst gegenüber.

Scrum stammt eigentlich aus der Softwareentwicklung. Doch diese neue Methodik, bei der kleinteilige Vorausplanung durch größtmögliche Flexibilität ersetzt wird, bei der man also dem Entwicklungsprozess gewissermaßen die Zügel schleifen lässt, kann ohne Weiteres...


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