Zusammenfassung von Das Zeitalter der Emerging Markets

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Das Zeitalter der Emerging Markets Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die Auswahl wäre unwahrscheinlich groß: Wir könnten uns unseren Arbeitgeber, unsere Investments oder unsere Geschäftspartner auf der ganzen Welt aussuchen – und dennoch bleiben wir immer bei Bekanntem und Bewährtem in der Nachbarschaft. Doch ob wir es wollen oder nicht: Wir werden verstärkt mit derzeit noch unbekannten Firmen aus Schwellenländern konfrontiert – den Marktführern der Zukunft, behauptet der Autor Antoine van Agtmael, Erfinder des Begriffs „Emerging Markets“. Diese Unternehmen könnten bald unsere Arbeits- und Produktwelt bestimmen. Agtmael stellt einige der Firmen vor und zeigt, welche Lehren sich aus deren Erfolg für die Bereiche Marketing, Strategie und Personal ziehen lassen. Zudem gibt er Investmentratschläge, die ihn als Antizykliker outen und die man auf viele Investitionen – auch außerhalb der Schwellenländer – anwenden kann. getAbstract empfiehlt das umfangreiche Buch allen Unternehmensstrategen und Marketingverantwortlichen sowie privaten und institutionellen Investoren.

Über den Autor

Antoine van Agtmael war für die Weltbank tätig und ist Gründer, Vorsitzender und Chief Investment Officer der Investmentgesellschaft Emerging Markets Management L. L. C. Eigenen Angaben zufolge hat er den Begriff „Emerging Markets“ als Bezeichnung für Schwellenländer erfunden.

 

Zusammenfassung

Der Aufstieg der Emerging Markets

Unterschätzen Sie die Schwellenländer und die dort angesiedelten Unternehmen nicht! Dieser Markt wächst doppelt so schnell wie reife Volkswirtschaften und erholt sich rascher von der Finanz- und Wirtschaftskrise. In spätestens 30 Jahren wird das Bruttosozialprodukt der Schwellenländer größer sein als jenes der entwickelten Welt. Handys, Kühlschränke und Bier verkaufen sich in der Mittelschicht der Emerging Markets besser als bei uns. Was in Zukunft hip und trendy sein wird, bestimmen vielleicht nicht mehr wir, sondern etwa die Konsumenten in China.

Unternehmen aus Schwellenländern sind längst nicht mehr nur Anbieter von Ramschware. Statt auf billige Arbeitskräfte setzen sie inzwischen auf Innovation, die Besetzung von Nischenmärkten, hohe Qualität, überragendes Design, eine überlegene Logistik und den Aufbau von starken Marken. Beispiel Samsung und Hyundai: Beide Unternehmen waren anfangs nur als günstige Hersteller bekannt und sind heute zu starken Marken herangewachsen. Viele Firmen in Schwellenländern mussten gegen Vorurteile ankämpfen, was ihnen weiteren Antrieb gab, zu den Besten ihrer Branche aufzusteigen. Nun ist Samsung (Südkorea...


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