Zusammenfassung von Data for the People

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Data for the People Buchzusammenfassung
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Bewertung

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9 Stil


Rezension

Das Buch regt zum Widerspruch an. Der Grund ist, dass Andreas Weigend, ehemaliger Chefwissenschaftler von Amazon, von vornherein davon ausgeht, dass es eine Privatsphäre im Internet sowieso nicht mehr gibt. Die vielfältigen Anstrengungen von Datenschutzbehörden, Parlamentariern, Gerichten und engagierten Bürgern, auch im Netz einen gewissen Standard an Datenschutz und Privatsphäre zu gewährleisten, thematisiert er praktisch nicht. Hat man sich jedoch erst einmal daran gewöhnt, dass wir nach Ansicht des Autors in einem „Zeitalter nach dem Ende der Privatsphäre“ leben, kann man bei der Lektüre viele interessante Einsichten gewinnen. Weigend beschreibt anschaulich, welche Chancen der Umgang mit den sozialen Daten bietet und in welch unglaublichem Ausmaß Menschen ihr Leben mithilfe von Empfehlungen von Facebook & Co. optimieren können. Dabei plädiert er keineswegs für eine unkritische Datenpreisgabe: Die Rahmenbedingungen müssen geändert werden, damit die Menschen selbstbestimmte Entscheidungen treffen können und nicht allein die großen Datenraffinerien die Marschroute vorgeben. getAbstract meint: Wer ein Gefühl für die Chancen von sozialen Daten bekommen und die Spielregeln der digitalen Welt ändern möchte, sollte dieses Buch lesen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie sich das Leben durch die Allgegenwart von sozialen Daten ändert,
  • was Datenraffinerien sind und wie sie arbeiten und
  • welche Rechte Nutzer benötigen, um über ihre Daten selbst zu bestimmen.
 

Über den Autor

Andreas Weigend war Chefwissenschaftler von Amazon und hat die Datenstrategie des Unternehmens mitgestaltet. Er berät Unternehmen und Organisationen zum Thema Daten und lehrt an der Universität Berkeley.

 

Zusammenfassung

Soziale Daten im Alltag

Im modernen Leben kann von Privatsphäre keine Rede mehr sein. Smartphones registrieren, wo ihre Besitzer sich aufhalten, messen ihre Laufgeschwindigkeit und die Höhenmeter, die sie bewältigen. Kommunen und private Firmen fotografieren die Nummernschilder fahrender Autos, weil sie Verkehrsströme messen, um besser planen zu können. Smartphone-Apps merken sich, wo man geparkt hat, weil man sich ab diesem Moment nicht mehr in Autogeschwindigkeit fortbewegt. Autofahrer bezahlen ihre Parkgebühren per App und teilen auf diese Weise ihrer Bank und dem Parkplatzbesitzer mit, wo sie wann geparkt haben – und so geht es weiter, den ganzen Tag lang.


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