Zusammenfassung von Der 80/20-Entscheider

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Der 80/20-Entscheider Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Mit wenig Aufwand viel erreichen. Klingt verlockend, benötigt aber einen großen Einsatzwillen sowie den Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Doch es lohnt sich – zumindest wenn man den vielen Beispielen in diesem Buch glauben darf. Sie belegen, dass 80 Prozent des Erfolgs auf 20 Prozent der eingesetzten Mittel beruhen. Strukturiert und nachvollziehbar legt Richard Koch dar, wie man sich das 80/20-Prinzip zunutze machen kann, um in der Arbeitswelt überdurchschnittlich erfolgreich zu sein. Einige Tipps erscheinen allerdings schwer umsetzbar in einer Unternehmenswelt, in der Arbeiten bis zum Umfallen immer noch als Patentrezept für eine gelungene Karriere gilt. getAbstract empfiehlt das Buch dennoch allen, die wissen wollen, wie sich dank hoher persönlicher Effizienz Stress und Überstunden weitgehend vermeiden lassen.

Über den Autor

Richard Koch war Manager bei der Boston Consulting Group und später Partner bei Bain & Company. Zusammen mit zwei Partnern gründetet er die Unternehmensberatung LEK Consulting. Kochs erstes Buch Das 80/20-Prinzip verkaufte sich weltweit millionenfach.

 

Zusammenfassung

Vier Fünftel der Arbeit sind Zweitverschwendung

Erfolgreich ist nur, wer hart arbeitet. Diese Annahme hatte ihre Berechtigung in Zeiten von Ackerbau und Handwerk. Heute, wo die geistige Arbeit dominiert, Technologien sowie Know-how den Wettbewerb bestimmen und Muskelkraft kaum noch eine Rolle spielt, sollte sich die Situation eigentlich grundlegend gewandelt haben. Dennoch gehören Stress und Überstunden zum Alltag. Ein Großteil der Mitarbeiter arbeitet eher reaktiv als aktiv, viele fühlen sich fremdbestimmt und in einem Hamsterrad gefangen. Managementstrategien wie das Übertragen von Verantwortung (Empowerment) oder Verantwortlichkeit (Accountability) sollen motivieren, bewirken aber eher das Gegenteil. Als Anreiz für die Mitarbeiter geschaffen, sorgen sie nur für noch mehr Druck. Noch weniger Freiheit und Freizeit sind die Folge.

Dabei hat der Wirtschaftswissenschaftler Vilfredo Pareto bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannt, dass nur rund 20 Prozent der Ursachen für etwa 80 Prozent der Ergebnisse verantwortlich sind. In verschiedenen Lebensbereichen finden sich unzählige Beispiele für dieses Ungleichgewicht in der Welt. So verfügen etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung...


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