Zusammenfassung von Der Aufstieg der Anderen

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Der Aufstieg der Anderen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Hintergrund

Rezension

Fareed Zakaria macht eine interessante Beobachtung: Im Sommer 2008 kam es bei Handelsgesprächen zu einem Eklat zwischen Indien und den USA. Kurz darauf besetzte Russland Georgien. China richtete im gleichen Jahr die teuersten Olympischen Spiele aller Zeiten aus. Hier treten Nationen aus dem Schatten, die sich so etwas vor wenigen Jahren noch nicht getraut hätten oder wirtschaftlich nicht dazu fähig gewesen wären. Zakaria spürt in seinem Buch dem Aufstieg der anderen Nationen nach, die sich anschicken, die USA vom Thron der wirtschaftlichen und politischen Macht zu stoßen. Das Buch ist angenehm journalistisch geschrieben, faktenreich, wenn auch nicht frei von Wiederholungen. Zuweilen haut Zakaria mächtig auf die Pauke, erschrickt an anderen Stellen aber wieder über seine eigene Courage und rudert zurück. Dass China, Indien & Co. die Gewinner der kommenden Dekade sein könnten, weiß heute jeder. Aber wie sieht die Welt von morgen konkret aus? Der Autor muss nicht auf Nostradamus machen, aber ein wenig schärfere Konturen der Zukunft hätte man sich zwischen den ganzen Fakten und Zahlen doch gewünscht. Sei’s drum: getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich für die Entwicklung der Weltwirtschaft interessieren.

Über den Autor

Fareed Zakaria, 1964 in Bombay geboren, lehrte an der Harvard University Internationale Beziehungen sowie Politische Philosophie und war leitender Redakteur von Foreign Affairs. Seit 2000 ist er Chefredakteur von Newsweek International. Außerdem moderiert Zakaria eine außenpolitische Sendung auf CNN.

 

Zusammenfassung

Die Finanzkrise, ein Lehrstück der Globalisierung

Zur weltweiten Finanzkrise 2008 konnte es nur kommen, weil sich Schuldner und Gläubiger gegenseitig anfeuerten, und zwar über Ländergrenzen hinweg. Die USA als ein Land, in dem jeder Haushalt durchschnittlich 13 Kreditkarten und mehr als 100 000 $ Schulden (in Form von Hypotheken) besitzt, ist auf Kredite angewiesen. Es ist dort normal, dass man auf Pump lebt. Im Gegensatz dazu gehört China als aufstrebende Wirtschaftsnation eher zu den vorsichtigen Ländern. Die Chinesen haben ihr Geld auf die hohe Kante gelegt und es – statt es im eigenen Land zu investieren – an Nationen wie die USA verliehen. Das ermunterte die Amerikaner dazu, immer schön weiter Kredite aufzunehmen. Irgendwann brach das gigantische Kartenhaus zusammen, und zwar mit einem weltweiten Knall.

Die Finanzkrise ist vor allem deshalb so schlimm, weil sie im kapitalistischsten Land der Welt ausgebrütet wurde. Der Kapitalismus ist aus dem Kalten Krieg als siegreiches Wirtschaftssystem hervorgegangen und hat weltweit die aufstrebenden Nationen umgarnt, gelockt und gewonnen. Und jetzt so etwas: Der Kapitalismus frisst seine Kinder! Die Krise kann in einer globalisierten...


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