Zusammenfassung von Der Chef-Faktor

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Der Chef-Faktor Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Augenöffner
  • Meinungsstark
  • Unterhaltsam

Rezension

Bücher mit Kraftausdrücken im Titel verkaufen sich: Robert Suttons Der Arschloch-Faktor ist der beste Beweis. Umso erstaunlicher, dass sich der streitbare Amerikaner jetzt plötzlich zivilisiert gibt, zumindest im Titel. Schlägt man das neue Buch aber auf, wird man Zeuge der vertrauten Tirade: „Wenn Verhaltensforscher eine Position erfinden müssten, die die Inhaber zuverlässig in Arschlöcher verwandelt, wäre das Ergebnis den meisten Chefpositionen erschreckend ähnlich.“ Hier ist es also wieder, das A-Wort, wobei es diesmal einfach die Kaderleute sind, die drankommen. Deren Probleme unterscheiden sich tatsächlich in mancher Hinsicht von denen ihrer Untergebenen, weshalb Suttons Buch mehr ist als ein bloßer Aufguss. Natürlich sind seine Erkenntnisse nicht wirklich neu, aber eine schonungs- und schamlose Attacke liest sich halt leichter als die dröge Analyse irgendeines Consulting-Kollektivs. getAbstract empfiehlt das Buch Führungskräften, die einen offenen Blick in den Spiegel nicht scheuen, die an sich arbeiten wollen, aber noch nicht genau wissen, wo am meisten Handlungsbedarf besteht.

Über den Autor

Robert I. Sutton ist Professor für Management Science and Engineering in Stanford. Er hat Preise für seine wissenschaftliche Tätigkeit erhalten und ist Autor zahlreicher Bücher, darunter die Bestseller Der Arschloch-Faktor und Harte Fakten, gefährliche Halbwahrheiten und absoluter Unsinn.

 

Zusammenfassung

Der Chef ist das Problem

Gute Chefs können ein Unternehmen in die richtige Richtung lenken. Schade, dass es sie so selten gibt. Wenn Mitarbeiter am Arbeitsplatz unzufrieden sind, ist es meistens der Chef, der für Ärger sorgt. Auch Mobbing spielt sich in den meisten Fällen zwischen Chef und Mitarbeiter ab.

Dabei prägt nichts das Verhalten von Mitarbeitern mehr als das – gute oder schlechte – Vorbild ihres direkten Vorgesetzten. Mitarbeiter, die ihrem Chef vertrauen und mit ihm auskommen, sind zufriedener und leistungsbereiter. Umgekehrt sind Spannungen mit dem Chef ein häufiger Grund für Krankheiten und Kündigungen. Oft zieht sich das Problem durch das gesamte Unternehmen. Wenn an der Spitze ein schlechter Chef steht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich dessen problematischer Führungsstil auf den weiteren Ebenen fortsetzt.

Führen ohne zu überfordern

Was können Sie tun, um ein guter Chef zu werden? Suchen Sie das Gleichgewicht zwischen einem zu lockeren und einem zu restriktiven Führungsstil. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter ständig überwachen, zerstören Sie jede Kreativität und Eigeninitiative. Mischen Sie sich hingegen zu wenig ein, läuft bald ...


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