Rezension von Der Ernährungskompass

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Der Ernährungskompass Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Hintergrund
  • Für Einsteiger

Rezension

Der Erfolg von Bas Kasts Ernährungskompass ist ein Phänomen. Das Buch ist ein Bestseller, inzwischen sogar mit passendem Kochbuch und Videokurs. Die Idee, tausende Ernährungsstudien auszuwerten und einen Grundkurs zu den Bausteinen der Ernährung abzuliefern, ist aber auch genial. Kast, der als Wissenschaftsjournalist weiß, wie man komplizierte Zusammenhänge einfach darstellt, schreibt für eine breite Zielgruppe. Auch wenn er manchmal etwas  oberflächlich bleibt, liefert er eine lesenswerte und verständliche Analyse; er will nichts verkaufen, sondern einfach aufklären.

Über den Autor

Bas Kast studierte Psychologie und Biologie und arbeitet als Wissenschaftsjournalist und Autor.

 

Es gibt viele neue Erkenntnisse über eine gesunde Ernährung, die Abnehmen fördern kann und ein hohes Lebensalter ermöglicht.

„Als wäre ich in vollem Tempo auf eine unsichtbare Mauer zugerannt“, so fühlte es sich an, als Autor Bas Kast durch heftiges Herzstolpern bei der Joggingrunde abrupt gestoppt wurde. Für Kast, der seine Gesundheit bislang als selbstverständlich betrachtet hatte, war dies ein Weckruf. Er war motiviert, zu recherchieren, ob und wie Ernährung die Gesundheit positiv beeinflussen oder sogar Krankheiten heilen kann. Kast stieß bei seiner Recherche schnell auch auf einige, sich hartnäckig haltenden Ernährungsmythen, wie etwa die Verteufelung von Fett. Die Recherche des Autors umfasste irgendwann tausende Forschungsberichte. Dabei kristallisierten sich die vier Fragen heraus, die auch im Ernährungskompass zentral sind: Wie nimmt man Gewicht ab? Wie kann die Ernährung vor Krankheiten schützen? Was sind bloße Ernährungsmythen, was sind die Fakten? Lässt sich mit der Nahrung der Alterungsprozess aufhalten? 

Menschen benötigen eine bestimmte Eiweißmenge, bevor sie ein Sättigungsgefühl empfinden.

Bas Kast eröffnet seinen Lobgesang auf die Eiweiße in unserer Ernährung mit einer skurrilen Geschichte. Insektenforscher fanden heraus, dass die Mormonengrille nicht einfach irgendetwas frisst, sondern sich vor allem zu Eiweißen bzw. Proteinen hingezogen fühlt. Im Extremfall wird sie zum Kannibalen und frisst auch mal den Artgenossen.


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