Zusammenfassung von Der erste Mitarbeiter

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Der erste Mitarbeiter Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Sein eigener Herr sein, niemanden über sich, niemanden unter sich. Bis die Arbeit sich türmt und selbst mit Wochenendschichten nicht mehr zu bewältigen ist. Dann fragt sich irgendwann jeder Selbstständige, wie lange das noch so weitergehen kann. Aber erst wenn wirklich Land unter ist, ist ein Selfmademan dieses Schlages bereit, ernsthaft in Erwägung zu ziehen, einen Mitarbeiter mit an Bord zu holen. Denn Boss sein, das wollen die wenigsten, nur schon allein wegen des ganzen Papierkrams. Thomas Mares und Daniela Pucher lassen solche Ausflüchte nicht gelten. Sie zeigen in ihrem sehr gut lesbaren und strukturierten Buch, wie sich Selbstständige in ihrer neuen Rolle als Arbeitgeber erproben können, schlagen eine Schneise durch den Bürokratiedschungel und geben überdies noch gute Tipps, wie man genau den richtigen Mitarbeiter nicht nur findet, sondern auch hält. Das Buch richtet sich zwar an Österreicher, lässt sich aber, von den rechtlichen Finessen abgesehen, auch auf deutsche oder schweizerische Verhältnisse übertragen. getAbstract empfiehlt es darum allen Selbstständigen, denen die Arbeit über den Kopf wächst.

Über die Autoren

Thomas Mares unterstützt als selbstständiger Wirtschafts- und Steuerberater vor allem kleine und mittelgroße Betriebe, Selbstständige und Freiberufler. Daniela Pucher ist gelernte Betriebswirtin und arbeitet als Coach für Selbstständige und Führungskräfte.

 

Zusammenfassung

Das Ende des Einzelkämpfers

Einen Auftrag ablehnen, nur weil man eh schon so viel zu tun hat? So weit kommt es noch! Wer sich selbstständig gemacht hat, arbeitet ohne Blick auf die Uhr. Je mehr Aufträge, desto mehr Geld kommt aufs eigene Konto – so simpel ist das. Und so anstrengend. Denn die Arbeit kann noch so viel Spaß machen und Erfüllung bieten, irgendwann ist Schluss mit lustig. Dann zieht der Körper die Notbremse. Wer klug ist, registriert die Alarmsignale rechtzeitig – und steuert gegen. Aber wie? Zwei Möglichkeiten gibt es: entweder zusätzliche Aufträge ablehnen (Reaktion: Das geht nicht!) oder diese auf mehr Schultern verteilen (Reaktion: Muss das sein?). Viele Selbstständige sind Einzelkämpfer, die sich aus Organisationen zurückgezogen haben, weil sie als ihr eigener Chef besser klarkommen. Und jetzt sollen sie Chef eines anderen werden?

Die Vorbehalte sind nicht nur psychologischer Natur und gehen weit über das Problem hinaus, wie künftig die Aufgaben verteilt werden. Es ist auch eine Frage des Geldes: Wer jemanden einstellt, auf den kommen Fixkosten und Verwaltungsarbeiten zu. Und dann die Kapazitäten: Brauche ich einen weiteren Computer, ein größeres ...


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