Zusammenfassung von Der fremde Erfolgsfaktor

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Der fremde Erfolgsfaktor Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Was passiert, wenn man Zuwanderer nicht als Belastung für eine Volkswirtschaft sieht, sondern ganz im Gegenteil als potenzielle Fachkräfte und Unternehmer? Jamal Qaiser – selbst einmal aus Pakistan geflohen und heute deutscher Arbeitgeber – gibt die Antwort im Stil einer flammenden Rede für forcierte Einwanderung und aktive Integration unter anderem von Flüchtlingen. Seine These: Um den jetzigen Wohlstand zu sichern, bleibt Deutschland gar nichts anderes übrig, als sich für Zuwanderer attraktiver als bisher zu positionieren. Qaiser nennt konkrete Maßnahmen, etwa hinsichtlich Steuergesetzgebung, Integration und Schulsystem, die aus seiner Sicht dafür notwendig sind. Er geht auf kulturell und religiös bedingte Integrationshindernisse ein und illustriert sie mit autobiografischen Anekdoten. Das Ergebnis ist ein geradeheraus geschriebener Appell – der allerdings mit mehr als 250 Seiten etwas lang geraten ist, da sich manches bald zu wiederholen beginnt. Letztlich jedoch sind Qaisers Argumente überzeugend, weshalb getAbstract dieses Buch allen Politikern empfiehlt sowie allen, die Argumente für eine Willkommenskultur suchen.

Über den Autor

Jamal Qaiser ist ein deutscher Unternehmer pakistanischer Abstammung. Er begann als Flohmarkthändler, ist heute Berater und betreibt ein Private-Equity-Unternehmen.

 

Zusammenfassung

Warum Deutschland Einwanderer braucht

25 Millionen Rentner gibt es derzeit in Deutschland und nur 11 Millionen Kinder, dazu 6 Millionen Hartz-IV-Empfänger – schlechte Nachrichten für das Rentensystem. Hinzu kommt der Abwärtstrend bei der Erwerbstätigenquote: Während heute etwa die Hälfte der Deutschen einer Arbeit nachgeht, werden es 2030 unter anderem wegen der rückläufigen Geburtenrate voraussichtlich nur noch 37,5 Prozent sein. Weniger Erwerbstätige, weniger Unternehmen und damit weniger Arbeitsplätze und Steuereinnahmen – all das bedroht akut den Wohlstand der Deutschen, denn der Staat kann seine Ausgaben nicht mehr decken. Das Land bräuchte eine jährliche Nettozuwanderung von 600 000 Menschen. Deutschland muss daher gezielter für Immigration und Integration sorgen.

800 000 Flüchtlinge werden in naher Zukunft in Deutschland erwartet, darunter Ärzte, Wissenschaftler und Ingenieure – viele potenzielle Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen können. Anstatt sich als Auffanglager zu verstehen, muss Deutschland etwas tun, damit diese Menschen sich willkommen fühlen und damit sie ihr Leben rasch selbst finanzieren können. Man muss ihnen die Chance geben, sich etwas zu...


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