Zusammenfassung von Der Google-Effekt

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Der Google-Effekt Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Hintergrund
  • Insiderwissen

Rezension

Douglas C. Merrill und James A. Martin machen mehr, als nur über die Datenflut zu klagen, die uns im Informationszeitalter täglich überspült – sie sagen, wie sich darin schwimmen lässt. Im amerikanischen Ratgeberstil führen sie entspannt durch ein wenig Wissenschaft, ein paar Geschichten und Erfahrungen sowie technisches Know-how, insbesondere bezüglich einiger Google-Instrumente. Als ehemaliger Google-Mitarbeiter ist Merrill immer noch ein (allzu) großer Fan der Firma und propagiert einen ungezwungenen Umgang mit ihren Produkten. Daran mag man sich ein bisschen stoßen, aber es macht das Buch auch sehr aktuell – und zu einem interessanten Zeitzeugnis. Getreu Blaise Pascals Ausspruch „Ich hatte keine Zeit für einen kurzen Brief, deshalb schreibe ich einen langen“ verkünden Merrill und Martin, vielleicht ein wenig unfreiwillig, vor allem eine Heilslehre: Habe Mut zum Mehr, verzichte auf ein leeres Mailpostfach und sprudle einfach los. Sie haben es selbst genauso gemacht – wahrscheinlich hatten sie keine Zeit, ein kürzeres Buch zu schreiben. getAbstract empfiehlt ihr Werk allen Berufstätigen, die ihre digitale Selbstorganisation verbessern wollen.

Über die Autoren

Douglas C. Merrill ist Blogger und Autor. Er hat in Princeton studiert und dort in Psychologie promoviert. Bis 2008 arbeitete er als Chief Information Officer bei Google. Bei der EMI Music Group war er in führender Position für das digitale Business zuständig. James A. Martin ist Autor und Berater für Suchmaschinenoptimierung und Social Media. Er schreibt u. a. für PC World und The New York Times.

 

Zusammenfassung

Ihr Gehirn ist gegen Sie

Das Erste, was Sie davon abhält, sich selbst zu organisieren, ist die Beschaffenheit Ihres Gehirns. Es nimmt viel mehr wahr, als Sie meinen. Denken Sie an den „Cocktailparty-Effekt“, der dafür sorgt, dass Sie in einem vollen Raum mit vielen Nebengeräuschen wahrnehmen können, wie irgendwo jemand Ihren Namen sagt. Darüber hinaus ist das Kurzzeitgedächtnis aber nur in der Lage, fünf bis neun Fakten zu behalten. Kommt ein zusätzlicher dazu, fällt ein anderer heraus.

Wenn Sie nun einen Blick auf Ihre üblichen Aufgabenlisten werfen, sehen Sie gleich, warum so oft etwas vergessen geht: Es ist zu viel. Befreien Sie also Ihren Kopf und Ihren Alltag von zu vielen Details und Dingen, die Sie sich merken müssen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Gehirn so wenig wie möglich belastet wird. Alles andere ist Stress.

Die Dinge, die wichtig sind, können Sie sich mit einem einfachen Mechanismus besser merken und sie so vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis hinüberretten. Er nennt sich Codieren und bedeutet, dass Sie die Fakten in eine Geschichte einbetten. Wenn Sie diese dann mehrmals im Kopf wiederholen, steigern Sie den Effekt.

Die Gesellschaft ...


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