Zusammenfassung von Der Jacobs Weg

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Der Jacobs Weg Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umfassend
  • Hintergrund

Rezension

Verschuldete Hausbesitzer, entspannt euch! Was sind schon ein paar Hunderttausend Euro Schulden? Klaus J. Jacobs, Spross der berühmten Bremer Kaffeeröster, war zeitweise gleich mit mehreren Millionen Schweizerfranken im Minus. Trotzdem hat er stets einen kühlen Kopf bewahrt und am Ende sogar sehr viel Geld verdient, wie seine Biografen zu berichten wissen. Die Geschichte der Jacobs’ beginnt 1895. Bei den Nachfahren holländischer Landwirte, die sich rund um Bremen niedergelassen haben, gelten Regeln wie in einem sizilianischen Familienclan: Wichtige Posten bleiben in der Verwandtschaft, jeder hat seine Pflicht zu tun, und Chef wird immer der erstgeborene Sohn. Die Männer machen Geschäfte, die Frauen sorgen fürs behagliche Heim, und die Töchter dürfen ihren Mädchennamen nicht ablegen, sonst gibt’s nichts mehr zu erben. Und die Hauptperson? Der Leser erfährt zwar, dass Klaus J. Jacobs leidenschaftlicher Pferdezüchter und Springreiter ist oder dass er sechs Kinder aus zwei Ehen hat. Trotzdem wird er als Mensch nicht recht greifbar, verschwindet unter all den Zahlen, von denen es im Buch nur so wimmelt. Daran ändern auch die Familienfotos und das Interview mit ihm nicht viel. getAbstract empfiehlt das Buch trotzdem allen, die sich für die Familiengeschichte der Jacobs’ interessieren.

Über die Autoren

René Lüchinger ist Wirtschaftsjournalist, Buchautor und ehemaliger Chefredakteur des Schweizer Wirtschaftsmagazins BILANZ. Birgitta Willmann ist freie Journalistin. Davor war sie Redakteurin bei Annabelle und der SonntagsZeitung.

 

Zusammenfassung

Die Anfänge der Jacobs-Dynastie

Johann Jacobs steht am Anfang der Geschichte um die Kaffeedynastie. 1895 macht er in Bremen ein Kolonialwarengeschäft für Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade und Biskuits auf. 1902 eröffnet er bereits sein drittes Geschäft, wo er später eine Rösterei betreibt. Sein Wunsch nach einem Erben bleibt unerfüllt, und so wählt er als Nachfolger seinen Neffen und Patensohn Walther Jacobs aus. Den schickt er erst in die Kaufmannslehre und dann nach Amerika, wo er Marketing lernen soll. Das tut Walther auch und bringt 1930 frischen Wind in den Laden. Er portioniert den bislang lose verkauften Kaffee in neu designten 125- und 250-Gramm-Verpackungen und hebt mit seinem Slogan „Jacobs Kaffee – bis zur letzten Bohne ein Hochgenuss“ die Marke Jacobs aus der Taufe. Werbeplakate und Flyer werden gedruckt, Umsatz und Kundenzahl steigen.

Der Zweite Weltkrieg ist für die Familie Jacobs eine Zäsur. Walther Jacobs, inzwischen Familienvater und Firmenchef, muss immer häufiger Kaffeeersatz, den so genannten Muckefuck, verkaufen und zieht mit seiner fünfköpfigen Familie vorübergehend in ein kleines Dorf im Bremer Umland. Am 6. Oktober 1944 legen britische...


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