Rezension von Der Klügere denkt nach

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Der Klügere denkt nach Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Unterhaltsam
  • Inspirierend

Rezension

Auf die ruhige Art erfolgreich zu sein ist in einer lauten Welt nicht leicht. Karrierecoach Martin Wehrle macht allen stillen Menschen Mut: Sie müssen nicht lauter, oberflächlicher und prahlerischer werden, um mit den Vielrednern Schritt zu halten. Wehrles „Anti-Schwätzer-Training“ bietet Tipps, wie man Lautstärke mit Besonnenheit kontern kann. Das Buch überzeugt mit lebendiger Sprache und Wortwitz. Konkret und pointiert ist es immer dann, wenn der Autor in fiktiven Coachingszenen typische Alltagshürden für zurückhaltende Menschen unter die Lupe nimmt.

Über den Autor

Martin Wehrle ist Karriere- und Persönlichkeitscoach, Redner, TV-Experte und Autor mehrerer Bestseller.

 

Wer zu seinem ruhigen Temperament steht, kann wachsen.

Waren Sie als Kind auch eher schüchtern und zurückhaltend? Dann haben Sie bestimmt viele Aufforderungen und Verhaltensregeln verinnerlicht – etwa, mehr aus sich herauszukommen, nicht gleich alles persönlich zu nehmen, sich nicht auszugrenzen und vor allem weniger zu schweigen. Für Martin Wehrle sind das „Bremssätze“, von denen es sich zu lösen gilt. Wehrle empfiehlt Betroffenen: Schauen Sie, welche Qualitäten hinter Ihren vermeintlichen Schwächen stecken. Stehen Sie zu Ihrem stillen Temperament. Sagen Sie öfter mal Nein und vertrauen Sie auf Ihre ruhige und besonnene Art, Probleme anzugehen. Werfen Sie aber auch einen entspannten Blick auf Bereiche, in denen Sie noch Entwicklungspotenzial haben. Nehmen Sie zum Beispiel mal Aufgaben und Einladungen an, die Sie sonst aus Gewohnheit ablehnen würden.

Die Reportermethode erleichtert den Small Talk: echtes Interesse statt Heuchelei.

Empfänge, Kongresse, BarCamps, Seminare – das Berufsleben bietet viele Anlässe, bei denen Menschen aufeinandertreffen und spontan ein Gespräch anfangen wollen oder müssen. Für introvertierte Menschen – zu denen sich Autor Martin Wehrle selbst zählt – sind diese Begegnungen oft ein Gräuel. Nichts hassen solche Menschen mehr als oberflächliches Wortgeplänkel. Dabei müssen Sie gar keine langweiligen, selbstverliebten Worthülsen absondern, um erfolgreich Small Talk zu betreiben. Wehrle rät: Bleiben Sie lieber stimmig und authentisch. Versuchen Sie herauszufinden, was Sie am Gegenüber interessieren könnte. Stellen Sie Fragen wie ein Reporter, der seinem Gegenüber das Mikrofon hinhält, während dieser gefilmt wird. Diese innere Vorstellung befreit den Introvertierten im Idealfall von der Angst, selbst im Mittelpunkt stehen zu müssen. Außerdem macht das Gespräch so mehr Spaß, weil man Antworten erhält, die einen wirklich interessieren.


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