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Der neue grüne Deal und wie er gelingen kann

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Der neue grüne Deal und wie er gelingen kann

Die Wende ist möglich – wenn die Politik die Weichen richtig stellt und findige Unternehmer ihre Chancen nutzen.

Brand eins,

5 Minuten Lesezeit
5 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Es ist fünf nach zwölf – aber noch nicht ganz zu spät.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Überblick
  • Visionär
  • Praktische Beispiele

Rezension

Die CO2-Uhr tickt, aber unsere Welt ist noch zu retten, wenn wir konsequent handeln. Der Klimawandel kann abgebremst werden, wenn wir endlich aufhören, ihn zu ignorieren und uns aus der Verantwortung zu stehlen. Und wenn wir alle verfügbaren Register ziehen, die wir durchaus kennen. Der Autor stellt ein ganzes Arsenal an Maßnahmen vor. Doch dem Leser schwant, dass unsere Unvernunft siegen wird – und dann verlieren wir alle.

Zusammenfassung

Über den Klimawandel wurde bislang viel gestritten. Getan wurde aber viel zu wenig.

Schon 1972 wies die vom Club of Rome in Auftrag gegebene Studie Die Grenzen des Wachstums auf die Folgen unseres bedenkenlosen Ressourcenverbrauchs hin. 1978 warnten Hoimar von Ditfurth und Volker Arzt in ihrem ZDF-Wissensmagazin Querschnitt vor dem Treibhauseffekt, abschmelzenden Polkappen und steigendem Meeresspiegel. Zu wenig haben wir seitdem getan, um die globale Erwärmung einzudämmen. Deutschland hat etwa 1 Prozent der Weltbevölkerung, stößt aber 2 Prozent der Treibhausgase aus.

Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen, während Befürworter und Gegner wirkungsvoller Maßnahmen sich in Grabenkämpfen verlieren und eine sachliche Diskussion erschweren. Ein Streitpunkt ist die Frage, ob wirtschaftliches Wachstums wirklich nötig ist: Noch immer gilt die Vermehrung des Bruttoinlandsprodukts als Maßstab für mehr Wohlstand. Aber auch Rohstoffverschwendung oder Investitionen in die Beseitigung von Umweltschäden werden dem BIP zugeschlagen und tragen somit rechnerisch zum Wachstum bei. Wertvernichtung steht also auf derselben Seite der volkswirtschaftlichen Bilanz wie Wertschöpfung...

Über den Autor

Ulf J. Froitzheim ist freiberuflicher Autor und Zeitschriftenredakteur und schreibt unter anderem für brand eins.


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