Rezension von Der neue Minuten-Manager

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Der neue Minuten-Manager Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abos vergleichen

Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Für Einsteiger
  • Unterhaltsam

Rezension

Die Prinzipien der Führungskunst in einfache und leicht umsetzbare Regeln herunterzubrechen war das Ziel von Ken Blanchard und Spencer Johnson in ihrem Minuten-Manager von 1982, einem millionenfach verkauften Bestseller. Durch eine kleine Geschichte, in der sich ein junger Manager anschickt, eine gute Führungskraft zu werden, vermitteln sie drei Managementgeheimnisse. Dieses gleichnishafte Storytelling ist so schlicht und überzeugend, dass der Minuten-Manager längst zum Businessklassiker avanciert ist. Etliche Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe haben die Autoren ihre kleine Fibel überarbeitet. Der neue Minuten-Manager verfolgt einen gemeinschaftlichen und partnerschaftlichen Ansatz, um Menschen zu Höchstleistungen zu bringen.

Über die Autoren

Ken Blanchard ist Autor von mehr als 60 Management-Bestsellern, von denen mehr als 21 Millionen Exemplare verkauft wurden. 2005 wurde er als einer der 25 erfolgreichsten Autoren aller Zeiten in Amazons Hall of Fame aufgenommen. Spencer Johnson ist laut USA Today der „König der Parabel“ und Autor von Bestsellern wie Die Mäusestrategie für Manager.

 

Plädoyer für ein neues Führungsverständnis

Das Buch ist eine Geschichte über einen jungen Mann, der herausfinden will, was gutes Management ausmacht, und sich von einem „besonderen Manager“ unterrichten lässt. Blanchard und Johnson machen klar, dass Führung noch nie einfach, aber schon immer wichtig war. Die Zeiten, in denen Manager einfach von oben nach unten „durchregieren“ konnten, sind gemäß den Autoren vorbei. Führung ist heutzutage eine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe. Die Arbeitseinstellung der meisten Menschen hat sich grundlegend geändert. Sie wollen nicht nur einfach ihre Arbeitskraft gegen Lohn oder Gehalt eintauschen. Ihnen ist wichtig, mit ihrer Arbeit einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Moderne Führungskräfte wissen das und verstehen, wie sie mit Menschen umgehen müssen. Der Erfolg einer Führungskraft zeigt sich gemäß den Autoren darin, dass sie talentierte Mitarbeiter gewinnen und im Unternehmen halten kann.

Weder harte Autokraten noch nette Demokraten führen gut

Dem jungen Mann in der Geschichte scheint es, als ob es vornehmlich zwei Typen von Führungskräften gebe: Entweder sind sie harte Autokraten, die durchsetzungsstark, zielorientiert und effektiv arbeiten, während es ihrer Belegschaft schlecht geht. Oder sie gehören zur Gruppe der netten Demokraten, die teamorientiert, einfühlsam und menschlich agieren, am Ende aber ineffizient arbeiten. Beide Führungstypen haben ausgedient, daran lassen die Autoren keinen Zweifel. Sie sagen: In Zeiten des Wandels und der Unsicherheit brauchen Unternehmen Manager, die sich und ihre Mitmenschen so effektiv führen, dass sowohl sie selbst als auch die Mitarbeiter von ihrer Anwesenheit profitieren. Diese Führungskräfte erkennt man daran, dass ihre Mitarbeiter gern mit ihnen zusammenarbeiten.


Mehr zum Thema

Von den gleichen Autoren

Die Mäuse-Strategie für Manager
5
Full Steam Ahead - volle Kraft voraus!
6
Coaching
7
Noch haben Sie Zeit
7

Ähnliche Rezensionen

Steigern Sie Ihre Produktivität jetzt!
8
Zündstoff für Andersdenker
7
Datenschutz im Betrieb
8
50 Strategien, die falschen Mitarbeiter zu finden
8
Tools der Titanen
9
Thank You for Being Late
8

Verwandte Kanäle

Kommentieren Sie diese Rezension