Zusammenfassung von Der Reichtum der Dritten Welt

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Der Reichtum der Dritten Welt Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die Idee ist genial: Wir besiegen die Armut in der Dritten Welt, indem wir die Menschen dort einfach nicht mehr als hilfsbedürftige Arme betrachten, sondern als potenzielle Kunden und Unternehmer. Wie das gehen soll, zeigt der profilierte Wirtschaftsvordenker C. K. Prahalad in diesem Buch nicht anhand abgehobener Theorien, sondern am Beispiel etlicher bereits getesteter und funktionierender Geschäftsmodelle. Um den Markt am Fuß der Wohlstandspyramide (Bottom of the Pyramid, BOP) zu erschließen, ist zuallererst ein radikales Umdenken erforderlich: Die Armen, das sind eben nicht nur die Mittel- und Perspektivlosen, sondern in gewisser Weise sind sie auch Konsumenten und Produzenten, die aber vom herrschenden Wirtschaftssystem völlig vernachlässigt werden. Im zweiten Teil des Buches werden sehr detailliert erfolgreiche Innovationen am BOP-Markt vorgestellt, z. B. das Kredit gewährende brasilianische Einzelhandelsunternehmen Casas Bahia, das Unternehmen Hindustan Lever, das erfolgreich Jodsalz und Seife auch für die Ärmsten der Armen produziert, die Aravind Augenkliniken oder die Finanzdienstleistungen der ICICI-Bank. getAbstract empfiehlt dieses Buch Führungskräften in Politik und Wirtschaft, die Weitblick und Mut besitzen, um die Welt zum Positiven zu verändern.

Über den Autor

C. K. Prahalad lehrt als Professor an der Michigan Business School Unternehmensstrategien und internationalen Handel. Seine gewonnenen Erkenntnisse versucht er als Inhaber der Firma Praja Inc. in die Praxis umzusetzen. Prahalad ist auch Mitautor der Bücher Wettlauf um die Zukunft und Die Zukunft des Wettbewerbs.

 

Zusammenfassung

Vier Milliarden Arme als Quelle globalen Wohlstands

Solange man die Armen am Fuß der Wohlstandspyramide (Bottom of the Pyramid, BOP) nur als lästige Bürde für die Weltwirtschaft betrachtet, werden sie das auch bleiben. Ganz anders sieht es aus, wenn wir die Chance erkennen, die die BOP-Konsumenten für die Zukunft darstellen: Sie sind der Schlüssel für globalen Handel und Wohlstand. Um diese Vision wahr werden zu lassen, bedarf es eines globalen Schulterschlusses zwischen den Regierungen mit ihrer Entwicklungshilfe, den Unternehmen und - ganz entscheidend - den Armen selbst. Denn eins ist klar: Obwohl schon immer für die Ärmsten der Welt gesammelt und gespendet wurde - die Armut auf diesem Planeten hat das nicht vertrieben. Die Lösung: Wir müssen die vier Milliarden Armen in die Wirtschaft einbinden, sie zu Konsumenten machen und ihnen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anbieten, die sie sich deshalb leisten können, weil sie gleichzeitig auf diesem Markt zu kleinen lokalen BOP-Unternehmern werden. Das hat bislang nur deshalb noch nicht funktioniert, weil uns bestimmte Glaubensgrundsätze im Weg stehen, wie z. B.:

  • "Arme können sich unser Produkt ...

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