Zusammenfassung von Der Teilzeitmann

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Der Teilzeitmann Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Früher gab es die Frauenbewegung, jetzt gibt es die Teilzeitmannbewegung. Jedenfalls tragen die Autoren ihr Anliegen sehr engagiert vor: Wirtschaft und Gesellschaft sollen offener werden für Teilzeitbeschäftigung. In der Schweiz, der Heimat der Autoren, arbeitet zwar schon ein Drittel aller Erwerbstätigen Teilzeit – es sind aber überwiegend Frauen. Wiler und Zemp wollen vor allem eine Lanze brechen für den Mann in Teilzeit. Das mit vielen Fallbeispielen, Interviews, einem Ratgeberteil und einem launigen Schlagwort-Abc angereicherte Buch ist zwar eine Streitschrift, bleibt aber stets sympathisch und liefert viele gute Argumente. Wer sich als Personaler oder als Unternehmer ein Bild von den Facetten der Teilzeitarbeit machen will oder wer als Teilzeitaspirant noch Entscheidungshilfen sucht, dem kann getAbstract das Buch vorbehaltlos empfehlen.

Über die Autoren

Jürg Wiler leitet die Schweizer Kampagne „Der Teilzeitmann“. Zuvor arbeitete der Vater von zwei Kindern in verschiedenen Serviceberufen und anschließend als Journalist – meist in Teilzeit. Claudio Zemp studierte Sozialwissenschaften. Er hat drei Kinder und arbeitet seit 2005 als freischaffender Journalist für verschiedene Medien.

 

Zusammenfassung

Teilzeit ist nicht dasselbe wie mehr Freizeit

Das Thema Teilzeitarbeit wird für Männer oftmals akut, sobald Nachwuchs unterwegs ist. Während es bei Frauen längst akzeptiert wird, dass sie wegen eines Kindes Mutterschutz genießen und vorübergehend oder auch länger Teilzeit arbeiten, gilt das für Männer noch längst nicht. Sie haben mit Rollenklischees zu kämpfen, vonseiten ihres Umfelds, aber auch in ihrer Selbstwahrnehmung. Gängig ist die Vorstellung, Teilzeitler würden es sich gut gehen lassen, wobei die Verantwortung, die sie für die Kindererziehung und das Familienleben übernehmen, oft nicht anerkannt wird. Nach altem Rollenverständnis sollen Männer

  • leistungsstark und erfolgreich sein,
  • im Beruf immer präsent sein (Präsenz wird als Leistungsmerkmal bewertet),
  • zahlen, wenn eine Familie infolge Scheidung zerbricht („Zahlväter“).

Männer fürchten sich daher vor Macht- und Statusverlust. Geringeres Einkommen und nicht zuletzt auch geringere Karrierechancen bei Teilzeitbeschäftigung schreckt sie ab.

Arbeit und Familie

Doch die Rollenklischees nutzen sich allmählich ab, und es gibt genug gute Gründe, diesen Wandel...


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