Zusammenfassung von Die Abenteuer eines Kapitalisten

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Die Abenteuer eines Kapitalisten Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Jim Rogers nimmt ein Land, in dem er sein Geld anlegen will, auf seine eigene Art unter die Lupe: Er fährt hin. Auf einer drei Jahre dauernden Weltreise per Auto hat er so 116 Länder kennen gelernt, ist durch die Wüste gefahren und durch den Dschungel, durch Kriegsgebiete, durch die ärmsten und die reichsten Länder der Welt. Er hat sich mit den Menschen auf der Straße ebenso wie mit Politikern und Unternehmern unterhalten und schließlich die tausenden von Mosaiksteinchen zu einem wahrhaft globalen Bild zusammengefügt, das die soziale und gesellschaftspolitische Situation zur Jahrtausendwende widerspiegelt, verpackt in einen Abenteuerbericht. getAbstract.com legt das Buch allen Lesern ans Herz, die sich vom Erzkapitalisten Jim Rogers die Welt erklären lassen wollen. Erwähnenswert noch: Rogers’ Reise dauerte von 1999 bis 2001, insofern sind natürlich seine Bewertungen der ökonomischen wie politischen Situation vieler Schwellenländer nicht mehr ganz taufrisch. Heiße Investmenttipps sind also weniger zu erwarten, aber dafür eine Menge Reiseerfahrungen aus erster Hand.

Über den Autor

Jim Rogers, Jahrgang 1942, ist ein bekannter Investment-Guru. Nach seinem Studium der Geschichte, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in Yale und Oxford ging er 1968 an die Wall Street, arbeitete in internationalen Konzernen und landete mit seinem Quantum Fonds einen Volltreffer mit 4000 % Gewinn. 1998 gründete er seinen eigenen Rohstoff-Index und zählt heute zu den renommiertesten Rohstoffexperten der Welt. Er ist Autor des Buches Rohstoffe und hat zweimal die Welt umrundet.

 

Zusammenfassung

Die Welt von unten sehen

Von einem Ort zum anderen reisen wie ein Tourist ist eine Sache. Jim Rogers genügte das nicht: Er wollte die wirkliche Welt sehen, und das geht seiner Meinung nach nur, wenn man sich in einem Land mehr oder weniger auf eigene Faust durchschlägt und die Welt "von unten sieht". Mit seinem speziellen Auto, einem Mercedes SLK Roadster mit dem Fahrgestell eines Geländewagens, brach Rogers am 1. Januar 1999 in Begleitung seiner späteren Frau Paine von Reykjavik in Island zu seinem großen Abenteuer auf - das schon am dritten Tag beinahe zu Ende gewesen wäre, als Rogers den Wagen in einem isländischen Schneesturm in eine Schneewehe lenkte. Nach Stunden wurden er und Paine daraus befreit. Grund zum Aufgeben war das freilich nicht.

Spannend auf eine andere Art wurde es an der Grenze zu Jugoslawien, wo die Grenzposten die eigene Währung, den Dinar, nicht akzeptierten - für Rogers ein deutliches Zeichen, dass dieses Land am Ende war. Wenige Tage später, Rogers war bereits in der Türkei, fielen Bomben auf Jugoslawien. Immer auf der Suche nach attraktiven Investitionsmöglichkeiten glaubte sich Rogers in der Türkei, dem Tor zu Asien, auf gutem Boden - bis...


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