Zusammenfassung von Die Alles ist möglich-Lüge

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Die Alles ist möglich-Lüge Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Eine gewagte These: Wenn beide Eltern arbeiten gehen, bringt das nichts als Stress. Die Journalistinnen Susanne Garsoffky und Britta Sembach – beide selbst arbeitende Mütter – propagieren aber nicht etwa den Verzicht auf Job oder Kinder, sondern fordern die stärkere Trennung der Lebensphasen. Ihre Argumente schöpfen sie aus einer bunten Quellenvielfalt, von Statistiken über Umfragen und Expertenaussagen bis hin zu eigenen Erfahrungen und solchen aus ihrem Bekanntenkreis. Es ist bemerkenswert, dass sie sich weder für ein konservatives noch ein modernes Familienmodell aussprechen, sondern es schlicht den Eltern überlassen wollen, wie sie leben möchten. Auf dem Weg hin zu dieser Wahlfreiheit entwickeln sie eine Reihe von Vorschlägen, die Eltern das Leben erleichtern könnten – von größerer staatlicher, gesellschaftlicher und finanzieller Anerkennung der Elternschaft bis hin zu flexiblerer Arbeitszeitgestaltung. Dennoch bleibt unscharf, wie eine Arbeitswelt, die kein Lebensstilmodell diskriminiert und keines vorgibt, genau aussehen könnte. getAbstract empfiehlt dieses Buch als Denkanstoß allen, die sich selbst oder ihren Mitarbeitern Kind und Karriere ohne Stress ermöglichen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum berufstätige Eltern im Dauerstress sind,
  • wie sich Ansprüche von und an Frauen gewandelt haben und
  • wie Familien- und Personalpolitik stärker auf Elternbedürfnisse eingehen können.
 

Über die Autorinnen

Susanne Garsoffky ist Redakteurin beim frauenpolitischen Magazin Frau TV des Westdeutschen Rundfunks. Britta Sembach ist Journalistin, Mediatorin und Kommunikationstrainerin.

 

Zusammenfassung

Alles auf einmal – das geht nicht

Familie und Beruf sind völlig verschiedene Bereiche des Lebens. Sie lassen sich nicht miteinander vereinbaren – selbst wenn das noch so oft und von noch so vielen behauptet wird. Viele Eltern aus der in den 1960er- und 1970er-Jahren geborenen Wohlstandsgeneration vertreten nach außen die Vereinbarkeitsthese, geben aber heimlich zu, dass sie daran scheitern, sie zu verwirklichen. Rund 70 Prozent der Frauen setzen sich mittlerweile eine glückliche Verbindung von Karriere und Familie zum Ziel. Die Folgen: Die Zahl der Klinikbesuche erschöpfter oder von Burn-out betroffener Mütter ist zwischen 2002 und 2012 um fast ein Drittel gestiegen; 58 Prozent der Eltern haben stressbedingte Gesundheitsprobleme. Während sich 82 Prozent der berufstätigen Mütter überfordert fühlen, bleiben viele andere Frauen kinderlos, ein großer Teil davon Akademikerinnen. Woran die überwiegende Mehrheit der Frauen im Alltag verzweifelt, das gelingt nur ein paar Vorzeigefrauen – weil bei ihnen das Umfeld stimmt: Sie haben gut bezahlte Jobs mit Karriereaussicht, das Geld für Kinderbetreuung und einen Partner, der ihnen den Rücken frei hält, also den Großteil der Hausarbeit...


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