Unternehmen existieren heute in zwei RealitĂ€ten zugleich: Neben die gewohnte, lineare Organisationsweise fĂŒr das AlltagsgeschĂ€ft tritt eine neue, agile Struktur fĂŒr Innovationen. FĂŒhrungskrĂ€fte und Mitarbeiter mĂŒssen beide Systeme beherrschen. Ambidextrie, also BeidhĂ€ndigkeit, wird zur Ăberlebenskunst. Die Autoren dieses Buches zeigen verstĂ€ndlich und differenziert Erfolgsstrategien fĂŒr die Zukunft auf â fĂŒr die einzelnen Managementebenen und fĂŒr das Unternehmen als Ganzes. Sie sind ĂŒberzeugt: Ambidextrie ist die Kompetenz der Zukunft.
Ambidextrie bedeutet, dass Unternehmen ihr KerngeschÀft erhalten und gleichzeitig disruptive Innovationen entwickeln.
Die Digitalisierung, das Internet der Dinge, kĂŒnstliche Intelligenz und rasante InnovationssprĂŒnge in Bereichen wie Nanotechnologie und Biotechnologie stellen Unternehmen vor groĂe Herausforderungen. Um Schritt zu halten, reicht es nicht, allein auf die stetige Verbesserung laufender Prozesse zu setzen. Die Losung der Stunde lautet, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen. Unternehmen mĂŒssen ihr bestehendes KerngeschĂ€ft aufrechterhalten und zugleich disruptive Innovationen entwickeln.
Das verlangt von Managern beidhĂ€ndige FĂŒhrung: Ambidextrie. Der Begriff bezeichnet ursprĂŒnglich die Kompetenz, die linke Hand genauso einzusetzen wie die rechte. In diesem Sinne mĂŒssen FĂŒhrungskrĂ€fte beide HĂ€nde gleich geschickt nutzen können, um ein Unternehmen zu steuern. In der Autoindustrie bedeutet das zum Beispiel, dass Firmen sich auf völlig neue Formen der MobilitĂ€t einstellen, wĂ€hrend von ihren FlieĂbĂ€ndern noch Fahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren rollen.
Apple ist ein gutes Beispiel fĂŒr eine ambidextrische Organisation. Einzelne Produkte...
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