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Die andere Hälfte
Buch

Die andere Hälfte

Frauen fördern für eine starke Wirtschaft

NZZ Libro, 2019 Mehr

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Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Eloquent
  • Inspirierend

Rezension

Was soll das: Warum reden wir immer noch über die Gleichbehandlung der Geschlechter? Stattdessen sollten wir sie längst erreicht haben, sagt Simona Scarpaleggia. Die Autorin und Managerin plädiert dafür, das Potenzial von Mitarbeiterinnen in Unternehmen stärker zu nutzen, weil davon letztlich alle profitieren: Frauen, Männer, das Unternehmen, die Kunden, ja die Gesellschaft insgesamt. Es ist traurig, dass ein solches Buch brandaktuell wirkt, obwohl darin eigentlich keine Erkenntnis und kein Argument grundlegend neu ist. Umso empfehlenswerter ist die Lektüre.

Zusammenfassung

Gleichstellung ist eine Selbstverständlichkeit, die zu oft nur auf dem Papier existiert.

Seit Jahren führen wir Debatten über die Gleichberechtigung. Doch wo sind die handfesten Resultate dieser Debatte? Natürlich gab es vereinzelt Erfolge. Trotzdem entschlossen sich die Vereinten Nationen 2015 dazu, die Gleichstellung der Geschlechter in eine Liste von Empfehlungen aufzunehmen. Die Umsetzung dieser Liste sei die Voraussetzung für globalen Frieden und Wohlstand. 

Damit Frauen stärker und besser in Unternehmen integriert werden, müssen Vorurteile und Ängste abgebaut sowie gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Spätestens an dieser Stelle kommen die Führungspersönlichkeiten und Vorbilder aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ins Spiel. Sie müssen ihren Beitrag leisten, um eine Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu erreichen.

Die Zusammenarbeit von Männern und Frauen sollte kein Kompromiss sein, sondern eine Kombination der jeweiligen Stärken.

Die ungleiche Behandlung der Geschlechter ist in vielen Regionen der Erde immer noch dramatisch. Frauen werden im Alltag unterdrückt, oft auch mit Gewalt. Dabei werden sie...

Über die Autorin

Simona Scarpaleggia war von 2010 bis 2019 CEO von Ikea Schweiz und leitet seit Oktober 2019 die Initiative „Zukunft unserer Arbeit“ bei Ikea. 2013 gründete sie die Vereinigung „Advance – Women in Swiss Business“.


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