Zusammenfassung von Die andere Intelligenz

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Die andere Intelligenz Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Mit jeder technischen Neuerung glauben wir, unseren Alltag ein klein wenig vereinfachen zu können. Doch fast immer ist das Gegenteil der Fall: Unser Umfeld wird zunehmend komplexer. Dessen ungeachtet versuchen viele Wissenschaftler noch immer, die Welt mit Hilfe von Formeln und Modellen in den Griff zu bekommen – oft genug jedoch vergeblich. Die Autoren dieses Sammelbandes setzen verstaubten Theorien neue Erkenntnisse aus Philosophie, Physik, Psychologie, Ökonomie und Soziologie entgegen. Dabei versuchen sie erst gar nicht, das Chaos unserer Welt in den Griff zu bekommen. Ziel ist es vielmehr, durch Vernetzung zwischen Disziplinen, Menschen und Institutionen Schritt für Schritt eine bessere Welt zu schaffen. Zwar ist es genau diese Vernetzung, die den einzelnen Beiträgen zuweilen fehlt, stehen sie doch oft inhaltlich und stilistisch isoliert da. Die Vielfalt der Ideen und Darstellungsformen ist aber auch die Stärke des Buches: Von wissenschaftlich-abstrakten Denkmodellen bis hin zu journalistisch-unterhaltsamen Essays werden alle Register gezogen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die auf der Suche nach alternativen Lösungen in einer immer komplexeren Welt auch etwas Gedankenakrobatik nicht scheuen.

Über den Autor

Bernhard von Mutius, der Herausgeber dieses Sammelbandes, ist Sozialwissenschaftler und Philosoph. Er leitet das interdisziplinäre Bergweg-Forum: Denken der Zukunft. Ferner berät er Unternehmen, soziale Organisationen und politische Institutionen und hat verschiedene Werke über Erneuerungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihm Die Verwandlung der Welt. Zu den Beiträgern zu diesem Buch gehören u. a. der Physiker und Sozialwissenschaftler Günter Küppers, der Psychologe, Mathematiker, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler Franz Reither, der Managementtheoretiker Fredmund Malik, der Psychiater und Psychoanalytiker Fritz B. Simon, der Wirtschaftsredakteur Uwe Jean Heuser sowie Birger P. Priddat, Volkswirt und Philosoph.

 

Zusammenfassung

Neuer Almanach der Wissenschaft

Die Informationsrevolution hat viele Hoffnungen enttäuscht. Je mehr wir wissen, desto weniger scheinen wir damit anfangen zu können. Unter der Oberfläche allgemeiner Ratlosigkeit wurden jedoch in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen wichtige neue Ansätze entwickelt, die in ihrer Gesamtheit die dringendsten Fragen unserer Zeit beantworten.

Richtungsweisend war dabei die Erkenntnis über die „Muster, die verbinden“, eine Formulierung, die auf den Anthropologen, Biologen und Psychologen Gregory Bateson zurückgeht. Dieser interdisziplinäre Ansatz beschäftigt sich weniger mit dem, „was ist“, als vielmehr mit den Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Beobachtungen und Erkenntnissen.

Knapp hundert Jahre nach der Veröffentlichung des Almanachs Der Blaue Reiter, in dem die Künstler Franz Marc und Wassily Kandinsky dazu aufriefen, „feine Verbindungsfäden“ innerhalb des geistigen Lebens zu knüpfen, ist die Zeit nun mehr als reif dafür. Interessant ist dieser Ansatz vor allem für einen neuen Typ des Intellektuellen, der sich nicht ausschließlich im Elfenbeinturm mit Theorien befasst, sondern an der gesellschaftlichen Basis mit...


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