Zusammenfassung von Die Bluff-Gesellschaft

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Die Bluff-Gesellschaft Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Betrug, Bluff und Blendwerk gehören heute zum guten Ton. Lifestyle-Medien propagieren seit Jahren die Ich-AG und Selbstvermarktung um jeden Preis. Das Resultat: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft strotzen nur so von Selbstüberschätzung und Narzissmus. Gefälschte Bewerbungsunterlagen, Zeugnisse von Phantasie-Unis, MBA-Abschlüsse, die nichts wert sind: die schwarze Liste von Bärbel Schwertfeger ist lang. Wo Studenten mit einem Schmalspurstudium abgespeist und Personaler mit gefälschten Zeugnissen bombardiert werden, machen sich Unsicherheit und Misstrauen breit. In ihrem Enthüllungsbuch nimmt die Autorin den Leser mit auf einen Streifzug durch die Welt der Karriere. Dabei forscht sie nicht nur den Gründen der Mogelei nach, sondern zeigt auch in knackig geschriebenen Lesehäppchen, wie die professionellen Blender arbeiten. Dubiose MBA-Anbieter, Erfolgstrainer und New-Economy-Opportunisten: alle bekommen in den gut recherchierten Insiderberichten ihr Fett weg. Ein echter Lesetipp – erschreckend und vergnüglich zugleich. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die einen Blick hinter die Fassade der Bluff-Gesellschaft werfen wollen – um nicht mehr auf die Blender hereinzufallen.

Über die Autorin

Bärbel Schwertfeger ist Diplompsychologin und arbeitet als Journalistin in den Bereichen Management, Weiterbildung und Personalentwicklung für diverse Medien, u. a. Wirtschaftswoche, FAZ, ZEIT, Handelsblatt, Die Welt, Welt am Sonntag und Personalwirtschaft. Sie ist Autorin der Bücher Der Griff nach der Psyche, Die Körpersprache der Bosse und Das MBA-Handbuch.

 

Zusammenfassung

Von Bluffern und Blendern

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Bluffs, Gaunereien und handfester Betrug zum täglichen Leben wie selbstverständlich dazugehören. Kein Wunder: Wer will nicht gern Karriere machen? Das muss schnell und unkompliziert sein, ein Studium dauert manchen zu lange. Jedes zusätzliche und vermeintlich überflüssige Studienjahr wird von der Wirtschaft bestraft: Allzu schnell wird ein gewissenhafter Student als „Bummelant“ gebrandmarkt. Diese Mentalität leistet dem Bluff geradezu Vorschub, weil zukünftige Bewerber dadurch zu einem Schmalspurstudium gedrängt werden – oder zu gefälschten Zeugnissen, Unterlagen und Referenzen. Tatsächlich haben auch schon etliche Unternehmen die Lügerei bis zur Perfektion kultiviert.

Ein Beispiel sind die schillernden Start-ups im Bluffer-Paradies der New Economy. Studienabbrecher und Pennäler wurden über Nacht zu Millionären. Alles was sie dazu brauchten: grosse Versprechen, gute PR und eine Riesenportion Selbstbewusstsein. Die Anleger haben es geschluckt und später teuer dafür bezahlt. Doch auch etablierte Unternehmen tricksen: Der Energiehändler Enron galt lange Zeit als ein grundsolides Unternehmen, das ...


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