Zusammenfassung von Die Chinesen

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Die Chinesen Buchzusammenfassung
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Bewertung

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9 Wichtigkeit

6 Innovationsgrad

10 Stil


Rezension

China ist so alt und so groß – und sollte darum eigentlich im Westen gut bekannt sein. Stattdessen gibt es hierzulande große Wissenslücken und vor allem Vorurteile, wie das deutsch-chinesische Autorenpaar aus eigener Erfahrung weiß. Stefan Baron und Guangyan Yin-Baron haben diese peinliche Ausgangslage genutzt, um ein informatives, umfassendes Buch über das Reich der Mitte zu schreiben. Die jahrtausendealte Geschichte und Philosophie behandeln sie gezielt mit zeitgenössischem Blick auf deren Auswirkungen in der Gegenwart. Immer wieder greifen sie hiesige Klischees über „die Chinesen“ heraus und erklären chinafreundlich, aber sachlich, ob etwas dahintersteckt. Wirtschaft, Politik, Militär, Kultur, Lebensart, Eigenheiten: Der Rundumblick lässt kaum eine Frage zum chinesischen Wiederaufstieg offen – außer derjenigen nach der passenden Antwort der westlichen Welt auf diese umstürzende Herausforderung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich sachlich über Chinas Ambitionen informieren wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie Chinesen denken, fühlen und handeln und
  • welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und militärischen Pläne China verfolgt.
 

Über die Autoren

Stefan Baron war Chefredakteur der Wirtschaftswoche und ist heute Autor und Kommunikationsberater. Guangyan Yin-Baron war Journalistin einer chinesischen Tageszeitung und ist Beraterin für deutsch-chinesische Beziehungen.

 

Zusammenfassung

Allgegenwärtig, aber fremd: China

Deutschland und China handeln täglich Waren im Wert von fast einer halben Milliarde Euro. 150 000 Chinesen leben hier und mit fast 50 000 Studenten stellen sie die größte Gruppe ausländischer Hochschüler in Deutschland. Es gibt Regierungskontakte, Firmenansiedlungen, Städtepartnerschaften – und dennoch ist uns das Land so fremd und unverständlich, wie der Ausdruck „Fachchinesisch“ besagt. In Schulen findet China kaum Erwähnung, Sinologie spielt an den Unis keine nennenswerte Rolle. Die Berichterstattung in den Medien bedient allzu oft China-Klischees. Papier, Buchdruck, Papiergeld, Schwarzpulver, Turmuhr, Porzellan, Pflug, Hochofen: Obwohl Chinesen viele Erfindungen gemacht haben, gelten sie hierzulande nur als Kopierer. Fast 60 Prozent der Deutschen sind China gegenüber negativ eingestellt. Ein besseres Verständnis dient dem Weltfrieden. Denn der Aufstieg neuer Mächte hat in der Geschichte meist zu Krieg geführt. Europa sollte eine multipolare Weltordnung fördern, in der die USA und China weder Mono- noch Duopol bilden. Nötig ist eine langfristig angelegte Fernostpolitik.


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