Zusammenfassung von Die deformierte Gesellschaft

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Die deformierte Gesellschaft Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wir haben kein Problem mit der Bevölkerungsentwicklung. Wir müssen unsere Wirtschaftskraft weiter stärken. Wir brauchen den Sozialstaat. Wer all das glaubt, bekommt hier kräftig Gegenwind, denn mit diesen Ansichten räumt Meinhard Miegel gründlich auf. Den Wohlstand der Nachkriegsjahre zu erhalten, indem wir nur brav so weitermachen wie bisher, davon will er nichts wissen. Vielmehr ist es laut Miegel dringend notwendig, unser Handeln im wirtschaftlichen wie sozialen Bereich den sich dramatisch verändernden Bedingungen anzupassen, wenn Deutschland nicht von der Krise in die Katastrophe schlittern soll. Es gelingt dem Autor, ein sehr scharfes Bild der gegenwärtigen Situation zu zeichnen und gleichzeitig Alternativen und Wege in die Zukunft aufzuzeigen. Natürlich ist das alles erkennbar konservatives Gedankengut: Verharmlosung von Armut und Arbeitslosigkeit, Warnung vor Zuwanderung, Abbau des Sozialstaates. Aber Miegel vermeidet eine vordergründige Parteilichkeit und geht stattdessen mit der Politik allgemein, gleich welcher Couleur, hart ins Gericht. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen, die in Wirtschaft und Politik Verantwortung tragen, aber auch jedem Bürger. Denn nur wer informiert ist, kann mitreden und Verständnis für die notwendigen Reformen aufbringen.

Über den Autor

Meinhard Miegel zählt zu den profiliertesten Sozialforschern Deutschlands. Er leitet seit 1977 das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn. Unter Kurt Biedenkopf stand Miegel an der Spitze der Hauptabteilung Politik, Information und Dokumentation der Bundesgeschäftsstelle der CDU. Auch als Beiratsmitglied verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen beschäftigt er sich mit gesellschaftspolitischen Zukunftsfragen.

 

Zusammenfassung

Menschen in Deutschland: wie viele müssen es sein?

Es gibt eigentlich genug Deutsche, 82 Millionen Einwohner sind eine stolze Zahl. Aber bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich ein bisschen als Augenwischerei, denn sämtliche gesamtdeutschen Zuwanderer sind hier mitgezählt: Die Zuwanderung hat in den letzten Jahrzehnten den Bevölkerungsschwund kompensiert. Ein wichtiger Grund für die stetige Bevölkerungszunahme waren bislang die kontinuierlich verbesserten Lebensbedingungen. In den entwickelten Ländern ist die Kindersterblichkeit gegen null gesunken. Und was sorgt in der Zukunft für das Wachstum der Bevölkerung? Genau da liegt das Problem, denn der Kinderwunsch ist bei den heute unter 40-Jährigen nicht gerade besonders stark ausgeprägt. Wahrscheinlich leben in diesem Land schon bald ein Drittel der Bevölkerung als Kinderlose und ein Viertel mit nur einem Kind. Kinder sind heute höchstens noch emotional interessant, sozial und wirtschaftlich jedenfalls nicht.

Auf den ersten Blick erscheint da die Zuwanderung für Deutschland als sehr positiv. Doch man darf das nicht isoliert betrachten: Für ein stabiles Europa ist die Ost-West-Wanderung (und nur in diese Richtung wird...


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