Zusammenfassung von Die Entdeckung der Geduld – Ausdauer schlägt Talent

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Die Entdeckung der Geduld – Ausdauer schlägt Talent Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Woran zeigt sich Geduld? Lassen sich aus der Geduld oder Ungeduld kleiner Kinder Schlüsse für deren späteres Leben ziehen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Ökonom Matthias Sutter ausführlich und auf breiter wissenschaftlicher Basis. Dabei fördert er erstaunliche Zusammenhänge zutage, etwa jenen zwischen Stilldauer und Geduld. Sutters Buch liest sich wohltuend unprofessoral. Um auch ungeduldigen Lesern entgegenzukommen, hätte er allerdings gut daran getan, die stets ähnlichen Beschreibungen von Studien von ihren Ergebnissen optisch zu trennen. Und: Mit fortschreitender Erkenntnis über die Wunderwirkung der Geduld wartet man natürlich immer ungeduldiger auf die konkreten Tipps, wie man sich in Geduld üben kann. Leider kommt dieser Teil des Buches zu kurz, und der Fokus liegt darauf, wie man andere – nicht sich selbst – zu mehr Disziplin erzieht. Die Hauptbotschaft des Buches ist also grundsätzlich interessant und relevant, die Tipps sind vor allem Personalverantwortlichen zu empfehlen, findet getAbstract.

Über den Autor

Matthias Sutter ist Professor für angewandte Ökonomie am European University Institute in Florenz und Professor für experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck. Zuvor habilitierte er in Volkswirtschaftslehre und forschte dann unter anderem am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena und an der Universität Göteborg.

 

Zusammenfassung

Geduld und Alter

Wer als Kind geduldig war, soll Studien zufolge im späteren Leben erfolgreicher, wohlhabender, gesünder und gesetzestreuer sein als jemand, der als Kind ungeduldig war. Grund genug also, diese heute vernachlässigte Tugend zu reaktivieren und sich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen. Wie aber lässt sich Geduld testen? In den berühmten „Marshmallow-Experimenten“, die der österreichisch-amerikanische Forscher Walter Mischel Ende der 1960er-Jahre erstmals durchführte, durften vier- bis sechsjährige Kinder wählen: Sie konnten ein geschenktes Marshmallow sofort essen, oder sie warteten auf die Rückkehr des Versuchsleiters, der ihnen ein zweites bringen würde, sofern sie das erste in der Zwischenzeit nicht angerührt hatten. Bei Jugendlichen testeten Forscher auf eine ähnliche Weise, nur mit Geld statt mit Süßigkeiten. Die Ergebnisse:

  • Kindergarten: Viele Kinder werden mit zunehmendem Alter geduldiger. Der Anteil der Geduldigen war bei den Sechsjährigen doppelt so hoch wie bei den Dreijährigen. Während 35 Prozent der drei- bis vierjährigen Kinder sehr geduldig waren, traf das auf zwei Drittel der Fünf- bis Sechsjährigen zu. Dennoch...

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