Zusammenfassung von Die Familienstrategie

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Die Familienstrategie Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Systematisch
  • Überblick

Rezension

Die Juristin Kirsten Baus misstraut ihrem eigenen Berufsstand, wenn es um das Schlichten von Streitigkeiten in Unternehmerfamilien geht. Vielmehr setzt sie auf Mediation und Coaching, würzt diesen Mix mit einer Prise Führungstheorie und erstellt daraus ihre Familienstrategie. Das Buch ist eine sachliche, fundierte Übersicht, wie man ein Familienunternehmen – und damit das Familienvermögen – über die Generationen hinweg rettet: von der Bestandsaufnahme der immateriellen Familienaktiva bis zum gemeinsamen Erstellen eines verbindlichen Regelwerks. Die Theorie ist einleuchtend, ebenso wie die zahlreichen Beispiele dafür, wie Unternehmerdynastien in die Krise schlitterten. Praxistipps bleibt Baus weitgehend schuldig, und auch Fälle, in denen das Konzept funktioniert hat, sucht man vergeblich. Wer also nicht nur theoretisch über das Thema nachdenken will, sondern akut davon betroffen ist, wird sich von Baus’ Institut beraten lassen müssen – das war wohl auch die Absicht. getAbstract empfiehlt das Buch allen Unternehmern, die sich wünschen, dass ihre Kinder in ihre Fußstapfen treten, ebenso wie ihren Nachkommen, die das Familienerbe bewahren wollen.

Über die Autorin

Kirsten Baus ist Rechtsanwältin. In ihrem Stuttgarter Institut für Familienstrategie beschäftigt sie sich mit Family-Governance, Nachfolgeplanung und Konfliktmanagement. Sie ist auch Dozentin an der Zeppelin Universität Friedrichshafen.

 

Zusammenfassung

Warum Familienunternehmen scheitern

Nur 30 Prozent aller ursprünglich gesunden Familienunternehmen schaffen einen sauberen Übergang vom Gründer in die zweite Generation. Nur 10 Prozent gelingt der Schritt von der zweiten in die dritte Generation. Und es geht hier nicht um verweigerte Nachfolge – also: Sohn/Tochter will nicht ins Unternehmen einsteigen –, sondern um fehlgeschlagene. Diese kann viele Gründe haben. Der wichtigste: In der Familienwelt geht es um Emotionen, Solidarität und Gleichrangigkeit. In der Unternehmenswelt jedoch herrschen Rationalität, Leistungsprinzip und Hierarchie. Meist gelingt es nicht einmal dem Gründer, das sauber zu trennen. Doch gegenüber allen folgenden Generationen hat er einen unschätzbaren Vorteil: Er genießt das volle Eigentums- und Entscheidungsmonopol – was er will, wird auch genau so umgesetzt. Er hat die totale Kontrolle. Nie wieder wird Planung so einfach sein.

Schon eine Generation weiter herrscht eine natürliche Rivalität zwischen Söhnen und Töchtern. Als Kinder haben sie um Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern gekämpft, nun kämpfen sie um Macht und Geld. Da fallen dann Sätze wie: „Du bist der Jüngere, du hast mir ...


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