Zusammenfassung von Die große Fondslüge

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Die große Fondslüge Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Mit diesem Buch verdirbt es sich Michael Ritzau mit einer ganzen Reihe einflussreicher Player im Finanzgeschäft: mit Ratingagenturen, der Finanzpresse, Banken und Versicherungen, Fondsvermittlern und -vertriebsgesellschaften. Seine These ist so einfach wie explosiv: Gemanagte Fonds sind ihr Geld nicht wert, weil sie keinen Deut besser sind als etwa günstige, börsengehandelte und breit streuende Indexzertifikate (Exchange Traded Funds, ETFs). Das wird aber systematisch vertuscht, da diejenigen, die mit gemanagten Fonds handeln, sie bewerten und verbreiten, daran über Kosten und Gebühren bestens verdienen. Ritzau nutzt seine rund 240 Seiten dazu, anhand diverser Beispielrechnungen vorzuführen, wie sinnlos es ist, in gemanagte Fonds zu investieren. Er entlarvt alle Nutznießer der „großen Fondslüge“, auf dass der Leser fortan besser erkennt, wo er Gefahr läuft, Tricksern und Täuschern auf den Leim zu gehen. Ritzau selbst ist Honorarberater – und natürlich ist das Buch ein gutes Verkaufsargument für seine Dienstleistung. Das stört aber nicht, denn seine Ausführungen haben Hand und Fuß und kommen trotz einiger Redundanzen sehr leichtfüßig und gut verständlich daher. Das Buch ist für jeden privaten Anleger empfehlenswert, meint getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was sich hinter der großen Fondslüge verbirgt,
  • wer die Fondslüge weiterverbreitet
  • wie Sie sich schützen und bessere Anlageentscheidungen treffen.
 

Über den Autor

Michael Ritzau ist promovierter Chemiker und arbeitet als selbstständiger Honorarberater für Geldanlage, Altersversorgung und Fonds. 

 

Zusammenfassung

Auf den Vergleichsmaßstab kommt es an

Jedes Jahr verlieren Privatanleger Milliarden Euro, weil ihnen teure, aktiv gemanagte Fonds empfohlen werden, die ihren Preis (in Form von Managementkosten) nicht wert sind. Schlimmer noch: Die Anleger werden getäuscht, weil ihnen Erfolge verkauft werden, die eigentlich gar keine Erfolge sind. Die meisten privaten Anleger können diese „Fondslüge“ jedoch nicht durchschauen, weil ihnen das Wissen fehlt.

Um die Wertentwicklung eines Fonds richtig zu beurteilen, muss man diesen immer im Verhältnis zu einem Vergleichswert betrachten. Dabei handelt es sich meist um einen Index, zum Beispiel den DAX für die wichtigsten Aktien in Deutschland. Wenn ein Fondsmanager ausschließlich in Aktien des DAX investiert, dann ist der DAX auch der richtige Vergleichsmaßstab oder Benchmark. Das bedeutet: Ein Fonds kann seit vielen Jahren eine positive Entwicklung genommen haben, vergleicht man ihn aber mit seinem Benchmark und hat dieser eine noch bessere Entwicklung hingelegt, ist die Wertentwicklung des Fonds unterm Strich negativ.

Ratingagenturen sind willige Marketingsklaven

Bei offenen Investmentfonds, um die...


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