Zusammenfassung von Die Kreativitäts-AG

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Die Kreativitäts-AG Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Hintergrund
  • Inspirierend

Rezension

Die Kreativitäts-AG erinnert an ein Filmdrehbuch, das die unterschiedlichsten Zeit- und Erzählebenen ineinander verwebt. Ed Catmull springt zwischen historischen Ereignissen rund um Disney und Pixar hin und her, von Katastrophen während so mancher Filmproduktion zu technischen Erläuterungen, von Schlüsselszenen aus Pixar-Filmen zu allgemeinen Überlegungen zum Thema Führung oder zu Steve-Jobs-Reminiszenzen. Der Leser muss sich gehörig anstrengen, um bei all den narrativen Umwegen in der Spur zu bleiben. Catmulls Führungsprinzipien, so revolutionär sie einst gewesen sein mögen, sind heute in vielen Branchen an der Tagesordnung. Viele im Buch genannte Namen sind im deutschsprachigen Raum nicht so bekannt, wie es der Verlag selbstverständlich vorauszusetzen scheint. Die Kreativitäts-AG funktioniert nicht als Ratgeberbuch, wohl aber als Geschichte eines computerverliebten kleinen Filmstudios, das es mit den mächtigen Disney-Studios aufnimmt und nach so mancher Hürde einen Weg der friedlichen Koexistenz findet. getAbstract empfiehlt das Buch allen großen Kindern, die einmal einen Blick hinter die Kulissen von Toy Story oder Die Monster AG werfen wollen, und allen, die sich für die Themen Innovation und Kreativität interessieren.

Über die Autoren

Ed Catmull gründete zusammen mit Steve Jobs die Pixar Animation Studios. Pixar erhielt 14 Oscars und zahlreiche Nominierungen; Catmull persönlich wurde mit fünf Academy Awards ausgezeichnet, darunter für seine Lebensleistung im Bereich Computergrafik. Heute ist er Präsident von Pixar und Disney Animation. Amy Wallace ist Journalistin und schrieb für ihn Die Kreativitäts-AG nieder.

 

Zusammenfassung

Ein Junge träumt vom Zeichentrickfilm

Immer sonntags konnte der kleine Ed Catmull, geboren 1945, seine Helden im Fernsehen bewundern: Peter Pan, Cinderella oder Susi und Strolch. Für ihn stand fest: Eines Tages würde er Zeichner beim großen Walt Disney werden. Doch irgendwann musste er erkennen, dass sein Talent dafür nicht ausreichte. Als Computertechnik für das Trickfilmbusiness nutzbar wurde, erblickte er jedoch, nunmehr studierter Physiker, eine zweite Chance – Zeichnen mit der Maus statt mit dem Bleistift. Eine Hospitation bei Disney enttäuschte ihn 1973 aber zutiefst: Von der Kreativität des Gründers war dort nach dessen Tod nichts mehr zu spüren.

Pixar wird geboren

Catmull heuerte bei einer Forschungseinrichtung an, die sich mit Computertechnik für die Herstellung von Trickfilmen beschäftigte. Hier traf er Alex Schure, den ersten von drei Vorgesetzten, die sein Leben beeinflussen sollten. Schure ließ Catmull sein erstes eigenes Team zusammenzustellen. Ein Kandidat, Alvy Ray Smith, war so begabt, das Catmull um seinen eigenen Job fürchtete. Dennoch engagierte er ihn. Er machte es sich sogar fortan zur Regel, nur Leute einzustellen...


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