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Die Kurve Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Im Internet lassen sich Produkte wie Texte, Musik oder Filme unendlich vervielfältigen – und nahezu kostenlos verteilen. Damit scheinen den Urhebern und deren klassischen Vertriebspartnern, etwa den Verlagen, die bisherigen Einkommensquellen wegzubrechen. Illegale Verbreitung und Raubkopierertum tun ein Übriges zum Niedergang in diesem Wirtschaftsbereich. Doch Nicholas Lovells Buch macht Mut: Es hilft, die zugrunde liegenden Mechanismen zu verstehen, und gibt Beispiele, wie man diesen Trend erfolgreich nutzen kann. Auch auf Hürden und Hindernisse geht der Autor ein und gibt gleich Tipps, wie diese zu überwinden sind. Vieles leitet er ab aus seiner Beobachtung erfolgreicher kleiner und großer Internetabsahner. Spannend ist: Was heute noch hauptsächlich für digitale Produkte gilt, könnte sich künftig durch die 3D-Drucker-Technologie auch auf physikalische Herstellungsprozesse ausweiten. getAbstract empfiehlt dieses Buch den Urhebern von geistigen Werken und allen Produzenten vor allem digitaler Produkte, die von den Entwicklungen in einem sich rasant wandelnden Marktumfeld nicht überrollt werden wollen.

Über den Autor

Der ehemalige Investmentbanker Nicholas Lovell arbeitet heute als Unternehmensberater für Technologie- und Marketingunternehmen. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Wirtschafts- und Technologiepublikationen wie Wall Street Journal, TechCrunch oder Wired. Lovell hält außerdem Vorträge und gibt Schulungen.

 

Zusammenfassung

Gefahren und neue Chancen für Urheber

Die Urheber virtueller Produkte, wie Texte, Bilder, Musik und Filme, die sich allesamt im Internet leicht kopieren und verbreiten lassen, haben ein Problem: Ihre Einkommensquellen versiegen. Zwar sind ihre Arbeiten urheberrechtlich geschützt, doch der erlaubten privaten Vervielfältigung ebenso wie dem Raubkopierertum im Internet ist nicht Herr zu werden. Verlage, die klassischen Vermarkter geistiger Produkte, können ihre Rechte allzu oft nicht ausreichend verteidigen.

Bisher spielen die Verlage im Verhältnis zu den Urhebern im Wesentlichen eine selbst ernannte Rolle als Qualitätsbewahrer: Sie bestimmen, welche Werke überhaupt auf den Markt kommen. Doch steht dabei oft nicht nur die Qualität im Vordergrund; mindestens genauso wichtig sind die wirtschaftlichen Interessen der Verlage. Bereits erfolgreiche Urheber haben mit neuen Werken leichteren Zugang zum Markt, selbst wenn im Einzelnen die Qualität zu wünschen übrig lässt. Wahrscheinlich findet im bisherigen System nur 1 Prozent aller Werke Zugang zu den Märkten.

Durch das Internet werden die bisherigen Spielregeln außer Kraft gesetzt. Darüber kann man wehklagen. Man kann...


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