Zusammenfassung von Die Macht des Schlechten

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Die Macht des Schlechten Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abos vergleichen

Bewertung

7

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Umsetzbar
  • Überblick

Rezension

Mit jeder Schreckensmeldung in den Medien erscheint uns die Zukunft düsterer – doch das liegt nicht nur an den Nachrichten selbst, sondern ist auch dem Negativitätseffekt geschuldet. Der wird in diesem Buch eingängig erklärt. Zusätzlich schlagen die Autoren zahlreiche Strategien vor, dem Phänomen zu begegnen. Auch wenn sich das Buch bei manchen Ausführungen im wissenschaftlichen Graubereich befindet, sollte es jeder lesen, der rationalere Entscheidungen treffen will.

Über die Autoren

Roy F. Baumeister zählt zu den international bekanntesten Psychologen, ist Professor an der University of Queensland in Australien und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Sein Buch Die Macht der Disziplin wurde ein Bestseller. John Tierney ist Autor und Wissenschaftsjournalist bei der New York Times.

 

Zusammenfassung

Unser Gehirn gewichtet negative Informationen stärker als positive.

Negative Informationen, Ereignisse und Aussichten beeinflussen uns stärker als positive. Das liegt daran, dass unser Verstand unseren Körper schützen möchte und darum unser Umfeld immerzu nach Bedrohungen absucht. Dieses Phänomen nennen Wissenschaftler Negativitätseffekt. 

Die negative Verzerrung unserer Wahrnehmungen kann dazu führen, dass wir irrationale Entscheidungen treffen. Das geschieht vermehrt bei jüngeren Menschen, die sich Kritik tendenziell mehr zu Herzen nehmen, weil sie noch nicht genug Erfahrung haben, um sie entsprechend einzuordnen. Indem Sie den Negativitätseffekt erkennen und verstehen, gelingen Ihnen rationalere Entscheidungen, und Sie gewinnen eine positivere Lebenseinstellung.

Damit wir eine Situation insgesamt positiv bewerten, sollte sie etwa viermal mehr positive Aspekte haben als negative.

Das Verhältnis von positiven Erlebnissen zu negativen wird durch den Positivitätsquotienten ausgedrückt. Übersteigt die Anzahl der positiven Erlebnisse die der negativen um einen bestimmten Faktor, schätzen wir etwas als insgesamt positiv ein. Dieser Schwellenwert...


Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Erfolgsfaktor Selbstkompetenz für Young Professionals
5
Entscheiden ist einfach
8
Denke nach und werde reich
9
Werde besser!
8
Individuation
8
Das Selbsthilfebuch gegen Burnout
7

Verwandte Kanäle

Kommentar abgeben