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Die Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung

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Die Mitarbeiterbeurteilung in der öffentlichen Verwaltung

Hinweise und Hilfen für Beurteiler und Beurteilte

moll,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Dienstliche Beurteilungen sind wie Regentage: Keiner kann sie leiden, aber Mitarbeiter brauchen sie, um zu wachsen.

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Jeder Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung ist damit konfrontiert: Die dienstliche Beurteilung ist die Basis jeder Personalentscheidung. Gut zu wissen also, wie eine solche Beurteilung zustande kommt und welche Kriterien ihr zugrunde liegen. Hier leistet die Polizei-Kaderfrau Ines Moritz mit ihrem Praxisleitfaden wertvolle Aufklärungsarbeit: Sie schlüsselt den Beurteilungsprozess Schritt für Schritt auf und lässt damit auch den Beurteilten hinter die Kulissen blicken. Gleichzeitig gibt sie demjenigen, der beurteilen muss, hilfreiche Tipps, wie er Fehler vermeidet und welche Maßstäbe er ansetzen muss. Dass das über weite Strecken in trockenem Fachjargon daherkommt, macht die Lektüre allerdings nicht gerade zu einem Vergnügen. Interessant sind die im Anhang aufgeführten häufig gestellten Fragen, die gleichzeitig eine Art „Wichtigstes in Kürze“ darstellen. getAbstract meint: Da in der öffentlichen Verwaltung dienstliche Beurteilungen für die Laufbahn unumgänglich sind, sollte Beurteiler und Beurteilte diesen Ratgeber sorgfältig studieren, damit beide das Beste daraus machen können.

Zusammenfassung

Dienstliche Beurteilung – was steckt dahinter?

Die einen halten sie ohnehin für ungerecht, den anderen ist der Sinn und Zweck einer dienstlichen Beurteilung nicht klar. Um Lob und Anerkennung auszudrücken, ist die Beurteilung jedenfalls nicht geeignet. Sie dient vielmehr als Feedbackinstrument, damit der Mitarbeiter weiß, wo er leistungsmäßig innerhalb der Gruppe steht. Weiter gibt sie Auskunft über die Qualifizierung des Mitarbeiters, an die dann wenn nötig eine Fortbildung geknüpft werden kann. Das wichtigste Ziel ist, das Potenzial der Mitarbeiter richtig zu nutzen, also jeden an dem für ihn richtigen Arbeitsplatz einzusetzen. Auch für das Bestehen der Probezeit, für die Einordnung in die richtige Bezahlgruppe oder die Ausschüttung von Leistungsprämien kann die Beurteilung herangezogen werden.

Im Gegensatz zum Zeugnis, das in der Regel nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erstellt wird, soll die dienstliche Beurteilung den Leistungsstand im laufenden Beschäftigungsverhältnis aufzeigen. Für die Personalauswahl in der öffentlichen Verwaltung gilt nach wie vor das Prinzip der Bestenauslese. Danach soll der am besten befähigte und leistungsstärkste Bewerber die...

Über die Autorin

Ines Moritz ist Verwaltungswirtin und als Polizeioberrätin tätig.


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